Freitag, 01.06.2018

Verärgert über Spekulationen

Leserbrief
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Lutz Giese, Goslar, zum Kommentar „Kiewer Räuberpistole“ (GZ vom 31. Mai 2018/Eingang: 31. Mai 2018)

Gut, dass und wie Ihr Redakteur Herr Michael Backfisch „Die Wut der Italiener“ in Zusammenarbeit mit Frau Bettina Gabbe zu Papier und dadurch dem Leser näher gebracht hat.

Nur hätte er es dabei belassen und sich nicht noch zusätzlich mit der – seiner Meinung nach „Kiewer Räuberpistole“ – als Kommentator beschäftigen sollen.

Wenn Sie mich sehen könnten; ich habe mir die Haare gerauft. Er erklärt zur Einführung, dass bisher noch keine Einzelheiten über den fingierten Mord an dem russischen Reporter bekannt sind und die Angelegenheit stecke noch im Nebel. Genauso ist das. Nur hat Herr Backfisch aus diesem Nichtwissen heraus einen Kommentar verfasst. Mag sogar sein, dass er mit seinen Thesen richtig liegt; nur weiß das bisher offiziell niemand. Solch einen Haufen Spekulationen zu lesen, das hat mich erst gewundert und dann verärgert.

Sollte sich die Vorgehensweise des ukrainischen Nachrichtendienstes als gerechtfertigt herausstellen, so wurde dadurch vielleicht tatsächlich ein Leben gerettet und ein potenzieller Mörder ist dingfest gemacht worden. Vielleicht werden sogar Hintermänner aus der Anonymität ans Licht geholt. Einen Menschen oder vielleicht sogar seine ganze Familie vor der Ermordung zu schützen, das sollte es doch Wert sein, einige Politiker zu „foppen“. Und nicht nur die, nein, mich haben sie auch „an der Nase herum geführt“. Wenn es Leben rettet, dann ist sogar dieser Trick erlaubt. Was sie hier lesen, ist meine Interpretation der Vorgänge, also auch eine reine Spekulation. Nur bin ich kein Reporter/Redakteur/Journalist sondern ein Leser, der sich lediglich Gedanken gemacht hat und sich immer noch ärgert.







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