Mittwoch, 09.01.2019

Umfrage: Lustige Show oder nur Promis, die sich zum Affen machen?

Leserbrief

Goslar. Das Dschungelcamp gehört wie viele andere Shows zu den TV-Formaten, die ja angeblich keiner guckt. Die Einschaltquoten sagen etwas Anderes.

Wie sieht das bei Goslarer Jugendlichen aus? Treffen wir mehr Dschungelcamp-Fans oder -Hasser? Die Junge Szene hat sich umgehört. Jenny Stritz findet das Dschungelcamp „cool“. „Ein Fan bin ich jetzt nicht unbedingt, aber in den letzten Jahren habe ich es immer gern gesehen“, sagt die 16-Jährige. Besonders gut gefallen ihr die Essens-Prüfungen, wenn sie die Promis leiden sehen kann. Auch in diesem Jahr wird die Vienenburgerin voraussichtlich jede Folge gucken, obwohl sie viele der Kandidaten nicht kennt. Aber einen Favoriten hat sie doch: „Felix van Deventer, der von GZSZ. Das ist mein Liebling“. Sie könnte sich sogar vorstellen, für den Schauspieler anzurufen, damit er nicht rausfliegt.

Björn Kasties würde für keinen Promi anrufen. Er kann sich auch nicht vorstellen, dass ihn ein Promi dazu bewegt, das Dschungelcamp überhaupt erst zu gucken. Die Show steht für den 16-Jährigen für „flache Unterhaltung“. „Mir fehlt dabei einfach die Handlung“, sagt der Schüler aus Westerode. Früher hat er die Sendung mal geschaut, als nichts anderes kam. Doch dieses Jahr wird bei ihm auf keinen Fall das Dschungelcamp auf seinem Fernseher laufen.

Ganz anders sieht das bei Vivian Sophie Achilles aus. Die 15-Jährige wird Freitagabend auf jeden Fall den Fernseher einschalten. Wenn sie Langeweile hat, guckt sie gern das Dschungelcamp. „Es ist einfach lustig, wie sich die Promis aufregen“, sagt sie.

Vivian guckt jedes Jahr mindestens die erste und letzte Folge. Für einen Star würde sie sogar jede einzelne Folge gucken: „Paul Jahnke kann ich mir dort gut vorstellen“, sagt sie wie aus der Pistole geschossen. „Der ist cool. Den habe ich schon einmal auf Mallorca getroffen. Wir haben uns auch unterhalten und ich habe ein Foto mit ihm gemacht“, sagt Vivian. Den ehemaligen Bachelor würde sie gern in einer Action-Prüfung sehen. Diese gefallen ihr eh besser, als die Essens-Aufgaben. „Die sind richtig ekelig“, sagt sie.

Max Ostermann wäre nicht abgeneigt, selbst am Dschungelcamp teilzunehmen. „Wenn man mir genug Geld bietet, kann ich mir das vorstellen. Ich habe überlegt, wie es ist, Insekten zu essen“, erzählt er. Ansonsten hat der 18-Jährige keine Beziehung zum Dschungelcamp. „C- und D-Promis, die sich für Geld zum Affen machen“, sind seine Gedanken dazu.

Für ihn ist die Sendung nicht mehr als „Trash-TV“. Deswegen schaut er sie nicht. „Ich verbringe meine Zeit anders“, sagt er. cok







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