Montag, 27.05.2019

Starkes Line-up sorgt für volle Expo-Plaza

Leserbrief

Hannover. Plaza Festival – das bedeutet zwei Tage lang richtig viele Stars auf einem Haufen. Auch am Wochenende gaben sich beim diesjährigen Act auf dem Expo-Gelände in Hannover wieder Bands und Solo-Interpreten von internationalem Format die Klinke in die Hand.

Vor allem der Freitag hatte es in sich, Top-Act Lenny Kravitz hatte sich angesagt. Bevor es so weit war am späten Abend, sorgte Newcomer BenjRose für das Warm-up. Danach genossen Wingenfelder ihr Heimspiel.

Mit und ohne Shirt

Hannover-Erfahrung hat auch Lea, wie sie dem Publikum verriet. Denn sie hat lange Jahre in der Landeshauptstadt gelebt und selbst mal im Publikum beim Plaza-Festival gestanden. Nun stand sie oben auf der Bühne, auch wenn ihre Musik und ihre Stimme nicht ganz so massenpublikumtauglich sind.

Ganz anders war das bei Lukas Graham. Beim Auftritt der Band am frühen Abend waren dann auch alle 25.000 Besucher beim ausverkauften Festival auf der Plaza, und die Dänen entpuppten sich zum heimlichen Star des Abends. Das lag vor allem an Frontman Lukas Forchhammer, der nicht nur im Muskelshirt (und später auch ohne) vor allem die weiblichen Fans verzückte, sondern auch mit seinem trockenen Humor ankam.

Liebe war das Thema, das Rea Garvey am Anfang erst einmal etwas überstrapazierte. Doch schnell hatte der in Deutschland lebende Ire mit seinem Humor das Publikum auf seiner Seite. Da half es ihm auch, mal einen Einsatz total verbockt zu haben. War ja schließlich auch erst der Auftakt seiner Tournee... Und bald war die Plaza ein überdimensionales, hüpfendes und klatschendes Irish-Pub.

Dann war es endlich so weit: Lenny kam. Mit viertelstündiger Verspätung trat der Weltstar auf und bot routiniert eine fulminante Show. Er interagierte zwar erst mal nicht so viel mit dem Publikum wie Lukas Graham und Rea Garvey. Im Gegenteil, zwischen den Songs erweckte der US-Amerikaner, der zwei Tage später 55 Jahre alt wurde, den Eindruck neben der Spur zu stehen.

Bäder in der Menge

Doch seine Songs kamen absolut professionell rüber. Und spätestens als er kurz vor Mitternacht zum Ende der Show mehrere Bäder in der Menge genoss, waren alle Dämme gebrochen.

Am Samstag ging die Party dann weiter. Noch mal 15.000 Fans wollten Aura Dione, Namika, Alvaro Soler, Carly Rae Jepsen, J Balvin und zum krönenden Abschluss die Fantastischen Vier sehen.

Insgesamt war es wieder ein gelungenes Festival, das im Vergleich zu den Vorjahren ein noch mal gesteigertes Line-up präsentierte. Das wird für die Veranstalter schwer, das im kommenden Jahr am 29. und30. Mai zu toppen.








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