Montag, 23.04.2018

Sport, wie für mich gemacht

Leserbrief
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Mit dem Sport und mir ist das so eine Sache: Früher habe ich mehrmals die Woche Sport getrieben, aber in der letzten Zeit ist es immer weniger geworden. Sagen wir mal, ich bin etwas eingerostet. Meine Ausrede ist immer, dass ich noch nicht das Richtige für mich gefunden habe.

Letztens bin ich im Fernsehen aber auf etwas aufmerksam geworden, von dem ich denke, dass ich mich damit anfreunden kann. Die Sportart ist wie für mich gemacht. Die Rede ist vom sogenannten Slow-Jogging.

Wie der Name verrät, bevorzugen es Slow-Jogger, langsam zu laufen. Außerdem geht es darum, mit dem Mittelfuß zuerst auf dem Boden aufzusetzen, während man beim normalen Joggen zuerst die Ferse aufsetzt. Dadurch sollen die Gelenke weniger belastet werden. Was für mich ebenfalls positiv klingt, ist, dass man danach nicht komplett aus der Puste ist und es sich auch nicht schweißtreibend anhört.

Obwohl Experten sagen, dass man durch die Sportart mit der Zeit fitter wird und die Ausdauer schult, bin ich skeptisch. Ich habe das Gefühl, dass Sport nur etwas bringt, wenn man danach so etwas, wie Muskelkater spürt. Aber das gilt es, herauszufinden: Ich werde das Slow-Joggen ausprobieren. Vielleicht bringt es mir ja doch etwas und ich finde meine Motivation zum Sporttreiben wieder. Schaden kann es auf jeden Fall nicht.

Ich hoffe nur, dass der Trend nach Goslar überschwappen wird. Nicht, dass sich andere Spaziergänger oder Jogger im Park noch wundern, warum ich so langsam umhertipple. Eure Corinna







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