Freitag, 19.06.2020

So war die "Sing meinen Song"-Folge mit Lea

Leserbrief

„Man erwartet eine Ballade“, sagte Lea zu Anfang der sechsten Folge der aktuellen Staffel von „Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“. Meine Namensschwester sprach damit genau das aus, was ich kurz vor Beginn der Episode befürchtet hatte: einen Abend aus nichts als schnulzigen Balladen, die einem am Ende zu den Ohren raushängen. Doch weit gefehlt.

Nico Santos fegte mit seiner, wie er es nannte, „Linkin Park-Version“ des Songs „110 (Prolog)“, schnell alle vorherigen Zweifel hinweg. Nicht nur ich war baff, wie gut sich die unterschiedlichen Stilrichtungen ergänzten, auch die „Sing meinen Song“-Runde sprang sofort auf und tanzte, als wäre sie auf einem Rock-Konzert. Es ging nicht anders: Ich nickte mit dem Kopf zur Musik und rutschte beim Mitgrooven im Sessel hin und her. Ein echt gelungener Start!

"Es war dunkel - und sexy"

Neben Auftritten von Max Giesinger, Michael Patrick Kelly, MoTrip und Ilse DeLange – die die feurige Stimmung wieder runterkühlten – war es Jan Plewka, der die Bühne als Nächstes zum Beben brachte. „Wir haben da Voodoo draus gemacht, weißt du? Eine Geistervertreibung“, erklärte er Lea, bevor er seine Interpretation des Songs „Monster“ aufführte. Nico Santos kommentierte Jans Auftritt treffender, als ich es je könnte: „Alter, ist das geil.“ Meiner Meinung nach hatte Jan damit die Kalimba, ein Klanginstrument, mit dem der beste Song des Abends geehrt wird, verdient. „Es war rau, es war unpoliert. Es war dunkel, aber man, das war auch sexy!“, hagelt es auch Lob von Ilse DeLange. Sie war schließlich die Glückliche, die die Kalimba für ihre Country-Version des Songs „Leiser“ mit nach Hause nahm.

Nächsten Dienstag nächste Folge

Von allen sechs Auftritten zeigte Lea sich begeistert und schloss die Künstler als Zeichen ihrer Dankbarkeit mehrmals herzlich in die Arme. Wenn ihr die Worte ausgingen, gab sie einfach mal ein „Woah“ oder „Ooh“ von sich – und zeigte sich so komplett ungeniert und natürlich. Bei mir machte sich das Gefühl breit, die Sängerin von ihrer persönlichsten Seite kennenlernen zu dürfen.

„Ich will nicht, dass der Abend aufhört“, sagte Lea irgendwann und seufzte. Da stimmte ich meiner Namensschwester erneut zu. Man soll gehen, wenn’s am Schönsten ist? Darauf pfeife ich ausnahmsweise mal – und zwar nächsten Dienstag, wenn ich mir die Michael Patrick Kelly Episode anschaue.

Von Lea Dämgen









Weitere Topthemen aus der Region:
  • Langelsheim
    Käufer stehen Schlange fürs Stadtfeld III
    Mehr
  • Region
    Gute Verbindungen ins Mittelgebirge
    Mehr
  • Region
    Umwelthilfe Goslar zieht mit einem Buch Bilanz
    Mehr
  • Lokal-Sport
    Boxer Jan Camp erfüllt sich einen Kindheitstraum
    Mehr
  • Region
    CDU-Jubelfeier: Amt prüft möglichen Corona-Verstoß bei Wahlparty
    Mehr