Freitag, 20.12.2019

Shopping-Marathon kurz vor Weihnachten

Leserbrief

Auch wenn es bei Weihnachten eigentlich nicht primär um Geschenke gehen soll, stehen sie am Heiligabend irgendwie doch immer im Mittelpunkt. Dabei gibt es verschiedene Arten, wie die Menschen beim Geschenkeinkauf vorgehen. Die Junge Szene stellt euch einige Typen vor, mit denen ihr euch bestimmt identifizieren könnt.

Auf den letzten Drücker

Ist denn schon wieder Weihnachten? Ja, tatsächlich! Noch drei Mal schlafen, und es ist Heiligabend. Weil für manche Menschen das Fest der Liebe jedes Jahr aufs Neue so überraschend kommt, haben sie sich auch noch keine Gedanken über Geschenke gemacht. Bei dem Auf-den-letzten-Drücker-Typen handelt es sich definitiv um keinen Einzelfall, denn sonst würden die Läden jetzt nicht aus allen Nähten platzen.

Schon seit dem Sommer fertig

Das absolute Gegenteil gibt es natürlich auch: Manche Menschen sind so gut organisiert, dass sie sich das ganze Jahr über einen Kopf machen, was sie ihren Liebsten schenken können. So entstehen auf jeden Fall keine unüberlegten Fehlkäufe und weniger Stress bedeutet das für den Schenker auch.

Der Bastler

Manche Menschen haben einfach eine kreative Ader. Aus jeglichen Materialien schaffen sie im Handumdrehen etwas Wunderbares, was sie mit Stolz verschenken können. Jemand, der dafür nicht unbedingt ein Händchen hat, sollte Weihnachtsgeschenke lieber kaufen. Bei kleinen Kindern wird ein mangelndes Kunsttalent noch schmunzelnd verziehen...

Der Gutschein-Schenker

Wer hat seinen Eltern damals nicht gern einen Gutschein geschenkt, in dem er versprochen hat, die Spülmaschine auszuräumen oder das Zimmer zu putzen? So manch einer versucht es auch noch jetzt, wo er älter ist, mit solch einem Geschenk um die Ecke zu kommen. Zugegebenerweise können Gutscheine – gerade die mit einem Geldwert – verhindern, etwas Falsches zu schenken. Unkreativ ist diese Art des Gutscheins aber auf jeden Fall.

Der Übertreiber

Eine teure Reise, kostbarer Schmuck oder ein sonst wie hochpreisiges Geschenk: Für das perfekte Weihnachtspräsent hat der Übertreiber tief ins Portemonnaie gegriffen. Dass es beim Schenken vor allem um die Geste geht, ist ihm neu. Er versucht, sich jedes Jahr mit seiner Geschenkauswahl zu übertrumpfen. Dabei ist doch keinem geholfen, wenn sich der Beschenkte schlecht fühlt, weil er für den anderen nicht so tief in die Geldbörse gegriffen hat.

Jedes Jahr die gleichen Sachen

Manche Geschenke sind einfach altbewährt, denken zumindest die Basic-Schenker. Socken und Krawatten gehören vor allem dazu. Klar, die sind praktisch und kann jeder gebrauchen, aber sie sind auch eintönig. Manchmal könnte man sich einfach mehr Gedanken machen.









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