Montag, 10.09.2018

Schwein-Skulptur zeugt nicht von Sensibiliät

Leserbrief
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Hans-Hermann Wedekind, Bad Harzburg, zum Artikel „Die Rosengarten-Krippe wächst um vier Figuren“ (GZ vom 6. September 2018)

Als ich heute die Zeitung aufschlug, dachte ich wie einst Hans Apel: „Ich glaube, mich tritt ein Pferd!“ Kann man in einer Stadt mit dem Makel „Bad Harzburger Front“ so unsensibel sein und ein Schwein mit drei Juden, darunter unser Heiland Jesus Christus, auf einer Geburtsszene nach dem Evangelisten Lukas darstellen?

Spricht man Juden darauf an, welches Tier nicht koscher ist, werden die meisten Juden wohl an erster Stelle das Schwein nennen. Auch wenn Hummerkrabben und Maulwürfe in gleichem Maße nicht koscher sind, so symbolisiert doch das Schwein geradezu das Wort „trejfe“.

Auch unsere muslimischen Mitbürger kennen aus ihrem Koran Jesus und Maria als hoch angesehene Personen. Das muslimische Schweinefleischverbot ist keine Neuerung im Koran. Es geht auf die Bibel zurück (3. Buch Mose 11). Es scheint mir dringend geboten „die Sau rauszulassen“.








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