Mittwoch, 12.09.2018

Schlechtes nicht durch Schlechtes ersetzen

Leserbrief
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Dieter Banse, Braunlage, zur Berichterstattung über den Kurpark Braunlage

 

Vor hundert Jahren hieß sie Badegasse. Gleichzeitig war die Gasse die öffentliche Zuwegung zum Kurpark. Dann wurde sie auch Schuster-Gasse genannt, nach den drei Generationen Schuhmacher.

Es war immer noch der öffentliche Weg zum Kurpark. Dann bekam die Gasse höhere Weihen, wurde nämlich Friedrich-Herzberg-Weg benannt. Das Hinweisschild für den Herzberg-Weg ist bereits entfernt, obwohl es immer noch der öffentliche Weg zur Kurpark ist. Eine ganz großartige Dimension erhielt die Gasse durch einen vorzüglichen Oberbau, nur mit einer Einschränkung! Der Weg wird wahrscheinlich durch zwei Halbschranken für die Zuwegung eines Investors zu seinem Gästehaus „Bachhaus Viktoria“ versperrt. Keine Zuwegung zum Kurpark, eine gefährliche Ausfahrt auf die meistbefahrene Hauptstraße der Stadt, Herzog-Wilhelm-Straße.

Wie kann die Verkehrsbehörde des Landkreises Goslar eine so lebensgefährliche Ausfahrt genehmigen? Oder hat sie das noch nicht? Gleichzeitig bleibt die gut ausgebaute kommunale Marktstraße Einbahnstraße.

Hat der Rat der Stadt den Herzberg-Weg schon vom öffentlichen Verkehr entwidmet? Die aufwendigen Investitionen deuten jedenfalls darauf hin. Der Engpass (Bürgersteig) am ehemaligen Grundstück Lampe ist schon haarsträubend. Nur einigermaßen schmalhüftige Personen kommen gut durch. Menschen mit Gehhilfen und Kinderwagen müssen zirkulieren. Rollstuhlfahrer müssen die Fahrbahn wechseln. Man kann Schlechtes nicht durch weniger Schlechtes besser machen. Hat der Braunlager Rat das so beschlossen? Oder nicht gesehen? Oder nicht gewusst? Oder stillschweigend geduldet?








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