Montag, 14.05.2018

Schlag ins Gesicht für jeden Demokraten

Leserbrief
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Harald Nießen, Goslar, zum Artikel „Putins Amtseid mit Schröder“ (GZ vom 8. Mai 2018/Eingang: 10. Mai 2018)

Die deutsche Geschichte ist voller Irrungen und Wirrungen mit Blick auf den politischen Lebenslauf. Allerdings hat es nach meinem Wissen nie einen Bundeskanzler gegeben, der sich mit einem Diktator einer Weltmacht verbrüdert und ihm das Privileg eines lupenreinen Demokraten verliehen hat. Diese innige Freundschaft zu Putin, der Andersdenkende gnadenlos verfolgt, einsperren lässt, oder kritische, seinen Wertvorstellungen zuwiderlaufende Journalisten mundtot macht, Völker überfällt, ist für mich beschämend. Seine Devise: „Ich mache, was ich will und lasse mir nichts vorschreiben“ kann Schröder für sein Privatleben gern in Anspruch nehmen.

Aber hierbei geht es nicht um Händchen haltendes Privatleben, sondern um einen handfesten Skandal. Schröder als erster Gratulant bei der Vereidigung Putins. Das ist für jeden Demokraten, aber auch für die russische Opposition wie ein Schlag ins Gesicht. Hier haben sich zwei gefunden, die ihr übertriebenes Selbstwertgefühl gern zur Schau stellen, was in Wahrheit reines Blendwerk ist. Für diesen Kanzler schäme ich mich!







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