Montag, 12.02.2018

SPD-Politiker spielen „Reise nach Jerusalem“

Leserbrief
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Harald Nießen, Goslar, zur Berichterstattung über die SPD (Eingang: 9. Februar 2018)

Sie wollen wissen, wie es in einem Kindergarten zugeht? Dann schauen sie doch einmal bei der SPD vorbei. Dort können Sie lernen, wie man im spielerischen Miteinander und kunterbuntem Treiben Probleme löst. Für Außenstehende scheint manches nicht sofort durchschaubar. Das ist auch verständlich, weil die Leitung aus Praktikanten auf Probe besteht, die ihr Handwerk noch erlernen wollen.

Gibt es Differenzen, die die Existenz des Kindergartens gefährden könnten, wird im Hinterzimmer nach Lösungsmöglichkeiten gesucht. Ein beliebtes Spiel ist: „Reise nach Jerusalem“. Wer beim Umlaufen der Stühle keinen freien Stuhl ergattert, scheidet aus. Dann ruft man einfach „Bätschi“.

Weil die politische Früherziehung in der modernen Pädagogik eine Rolle spielt, bekommen die Teilnehmer Bezeichnungen wie Parteivorsitzender, Außenminister usw. Dumm nur, wenn ausgerechnet der Außenminister, dessen Job alle gern hätten, weil man viel von der Welt sieht, ausscheidet. Also ist hier Einsicht gefragt, und schon darf er wieder mitspielen.

Politik ist so einfach, man muss sie nur verstehen.







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