Samstag, 26.10.2019

Pie oder Muffin – das ist am heutigen Kürbis-Tag die Frage

Leserbrief

Fast wären die Kürbisse am Ende der letzten Eiszeit zusammen mit den nordamerikanischen Mammuten ausgestorben. Die Leib- und Magenspeise der zotteligen Riesen war auf die Verbreitung durch diese angewiesen. Das die Menschen vor 12.000 Jahren damit angefangen haben Kürbisse zu züchten, hat sie vor dem Aussterben gerettet und darf als kulinarische Glanzleistung gewertet werden. Ob die Steinzeitler dabei allerdings Kürbis-Pie und -Muffins im Sinn hatten, ist nicht überliefert.

Die Junge Szene hat dennoch zwei Rezepte für euch ausprobiert. Anlass ist der US-amerikanische Kürbis-Tag, an dem die vielfältige Feldfrucht gefeiert wird. Beide Rezepte sind für Back-Neulinge geeignet, wobei der Pie etwas anspruchsvoller ist. Wer sich erst einmal geschmacklich rantasten möchte, sollte allerdings zu den Muffins greifen.

Kürbis-Muffins (für etwa 18 Stück)

Zutaten:

für die Streusel

  • 55 g brauner Zucker
  • 2 Esslöffel Mehl
  • 2 Esslöffel Haferflocken
  • 2 Esslöffel weiche Butter
  • 1 Teelöffel gemahlener Zimt

für den Muffinteig

  • 3 Eier
  • 100 g weißer Zucker
  • 100 g brauner Zucker
  • 110 g Apfelmus
  • 160 ml Sonnenblumen-Öl
  • 170 g geriebener Hokkaido-Kürbis
  • 300 g Mehl
  • 40 g Haferflocken
  • 2 Teelöffel Back-Natron
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 1 Teelöffel Salz
  • 2 Teelöffel gemahlener Zimt
  • 1/2 Teelöffel gemahlener Ingwer
  • 1 Messerspitze gemahlene Nelken
  • 1 Messerspitze Muskat-Blüte

 

1. Den Ofen auf 175 Grad vorheizen. Das Muffin-Backblech mit Papierförmchen füllen.

2. Die Streusel-Zutaten mit der Hand vermischen, bis sich Krümel gebildet haben. Zur Seite stellen.

3. Für den Muffinteig das Mehl mit den Haferflocken, dem Salz, dem Back-Natron, dem Backpulver und den Gewürzen in einer Schale vermischen.

4. In einer zweiten Schale die Eier, den Zucker, das Apfelmus, das Öl und den geriebenen Kürbis gut verrühren.

5. Die Mehlmischung in diese Masse einrühren.

6. Den Teig in die Muffin-Formen geben und mit den Streuseln bestreuen. Für 25-30 Minuten im Ofen backen. Klebt an einem in die Muffin-Mitte gestochenen Zahnstocher kein Teig mehr, sind die Muffins fertig.

 

Hokkaido-Kürbis-Pie (für etwa 16 Kuchenstücke)

Zutaten:

  • 200 g Mehl
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 250 g weißer Zucker
  • 1 Teelöffel Salz
  • 3 Eier
  • 100 g Butter
  • 500 g Hokkaido-Kürbis
  • 200 ml Milch
  • 60 g brauner Zucker
  • 1 1/2 Teelöffel gemahlener Zimt
  • 1/2 Teelöffel gemahlener Ingwer
  • 1 Messerspitze Muskat-Blüte
  • 1/2 Messerspitze gemahlene Nelken

1. Das Mehl, das Backpulver, einen halben Teelöffel Salz und 100 g Zucker mit einem Ei und der Butter in einer Schüssel zu einem glatten Mürbeteig verkneten. In Folie wickeln und 30 Minuten kühl stellen.

2. Den Kürbis in Wasser etwa 10bis 15 Minuten weich kochen, abgießen und fein pürieren. Die Eier trennen. Außer dem Eiweiß, die restlichen Zutaten untermischen.

3. Den Ofen auf 175 Grad vorheizen.

4. Den Teig ausrollen und in einer gefetteten Pie-Form (etwa 26 cm Durchmesser) auslegen. Den Boden mit einer Gabel mehrmals Einstechen und mit Backpapier bedecken. Trocken-Erbsen zum sogenannten Blindbacken auf das Backpapier geben und 15 bis 20 Minuten backen.

5. Erbsen und Backpapier aus der Form nehmen und den Boden 5 Minuten weiterbacken.

6. Den Ofen auf 150 Grad stellen.

7. Das Eiweiß steif schlagen und vorsichtig in die abgekühlte Kürbismasse unterheben.

8. Die Masse in den vorgebackenen Mürbeteigboden gießen und glatt verstreichen.

9. Den Pie im Ofen 40 bis 45 Minuten backen.









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