Donnerstag, 04.01.2018

Perverse Form des Humors in der Kirche

Leserbrief
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Erika Gente, Goslar, zum Artikel „Ansteckend witzige ‚Steptokokken‘“

(GZ vom 28. Dezember 2017/Eingang: 3. Januar 2018)

Ja, schämt Ihr Euch denn gar nicht? So möchte ich fragen angesichts dieser perversen Form von Humor! Denn das ist absolut widernatürlich, was dem Leser hier zugemutet wird! Die Darstellerinnen scheinen allerdings gar nicht zu bemerken, in welcher traurigen dunklen Sackgasse sie sich da befinden. Es ist ja leider modern geworden, verbal um sich zu schlagen ohne Rücksicht darauf, irgendjemanden psychisch zu verletzen.

Dass nicht jede sogenannte leichte Grippe einen tödlichen Ausgang beinhalten muss, wissen wir. Herzklopfen und Lungenpfeifen nicht überzubewerten, mag noch angehen, muss aber letztlich den auch heute noch gewissenhaft urteilenden Medizinern überlassen werden. Schlimm ist nur, was für bösartige Spitzen da zu lesen sind wie „Das ist die Gelegenheit, den Schwiegereltern abzusagen“. Oder das gerade erst verklungene Lied „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ in der immer noch sogenannten heiligen, nämlich Sankt-Stephani-Kirche zu degradieren. Schämt Ihr Euch nicht? Das ist meine Frage! Und: Denkt über mich, was Ihr wollt! Ein solches Geschehen ist im Zusammenhang der heiligen Christnacht weiter nichts als ein Trauerspiel!







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