Montag, 08.01.2018

Organisten nicht einfach so ziehen lassen

Leserbrief
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Christel Wollenzien-Müller, Bad Harzburg, zum Artikel „Der Pfarrer und sein frustrierter Organist“

(GZ vom 6. Januar 2018/Eingang: 8. Januar 2018)

Dass Organisten in unserem Land Mangelware sind, ist nicht unbekannt. Darum kann man es sich nicht leisten, einen so begabten Organisten gehen zu lassen. Daniel Spieker war mein langjähriger Schüler und hat als jüngster Kandidat in Braunschweig seine erste Orgelprüfung mit 13 Jahren bestanden.

Schon seit 1998 hat er seine Fähigkeiten an der Orgel in Bündheim mit mir zusammen eingesetzt. Schon viel früher wirkte er im Schülermusizierkreis der Luthergemeinde mit, der dann nach St.Stephanie Goslar überwechselte. Dort bekam er bei mir intensiven Orgelunterricht für seine Prüfung. Mit viel Freude verfolgte er seinen Weg in der Musik und bestand 2006 seine zweite Orgelprüfung nach intensiven Studien in Halberstadt.

Vielseitigkeit, Spielfreude und Einsatzbereitschaft in der Kirche zeichnen ihn aus. Sein Leben verlief in Höhen und Tiefen. Immer stärkte ihn die Musik. Ich will hoffen, dass es für Daniel Spieker eine gute Lösung fernerhin geben wird.




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