Donnerstag, 07.06.2018

Nur Familienpolitik kann Rente sichern

Leserbrief
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Jascha Thelemann, Goslar, zum Artikel „Rentenmodelle für den Minister“ (GZ vom 6. Juni 2018/Eingang: 6. Juni 2018)

In einer Lebensgemeinschaft ohne Kinder können beide Partner voll arbeiten gehen und erarbeiten sich so eine höhere Rente. Zeitgleich können sie einen höheren Lebensstandard genießen und haben darüber hinaus die Mittel, zusätzlich in ihre Altersvorsorge zu investieren. Wer sich jedoch für Kinder entscheidet, muss sich mit den Themen Altersarmut und Existenzminimum deutlich intensiver auseinandersetzen – auch wenn der eigene Nachwuchs später für alle in die Rentenkasse einzahlen soll.

Kinderarmut gefährdet also nicht nur den Fortbestand einer Gesellschaft, sondern auch ein funktionierendes Rentensystem. Diese Tatsache ändert sich weder, wenn ich alle paar Monate neue Fantasiezahlen über das Renteneintrittsalter veröffentliche, noch durch konzeptlose Zuwanderung und ebenso wenig durch den Hinweis darauf, dass manche Paare keine Kinder bekommen können. Nur eine nachhaltige Familienpolitik, die zu mehr Kindern führt, kann die Rente und den Fortbestand unseres Landes langfristig sichern.








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