Mittwoch, 16.05.2018

Niedrigerer Verbrauch gleicht Ausstoß aus

Leserbrief
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Dr. Heiner Grimm, Clausthal-Zellerfeld, zum Leserbrief von Dr. Rainer Gall „CO-Ausstoß ist zwangsläufig höher“ (GZ vom 8. Mai 2018/Eingang: 9. Mai 2018)

Wenn Herr Dr. Gall die CO-Emission aus einem Liter Kraftstoff aus den Molekülgrößen herleiten will, ist er offenbar einer irreführenden Vorstellung aufgesessen. Es passen ja in einen Liter nicht ebenso viele große Moleküle hinein wie kleine Moleküle.

Man kann sich Benzin- und Dieselmoleküle vereinfacht als Perlenketten unterschiedlicher Länge vorstellen. Aus jeder Perle entsteht beim Verbrennen ein CO- und ein Wassermolekül. Wird ein Litermaß mit solchen Ketten gefüllt, ist es ziemlich egal, wie lang diese Ketten sind, ob sie Abzweigungen enthalten oder ob sie zu Ringen geschlossen sind. Es passen stets etwa gleich viele Perlen hinein. Somit wären die CO-Emissionen aus einem Liter Benzin oder Diesel theoretisch gleich groß. In der Praxis sind die „Perlen“ im Diesel etwas enger gepackt (höhere Dichte des Diesels gegenüber Benzin), so dass aus einem Liter Diesel tatsächlich etwas mehr CO entsteht, was jedoch durch den meist deutlich geringeren Verbrauch vergleichbarer Dieselfahrzeuge mehr als ausgeglichen wird.








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