Montag, 12.11.2018

Neue Gesichter in der alten Druckerei

Leserbrief

Oker. Ein Jugendtreff sollte eine angenehme Atmosphäre ausstrahlen und attraktiv für Jugendliche sein, denn sonst würden sie dort keine Zeit verbringen wollen, meint Wolfgang Kaminski, der in Oker die Schüler betreut.

Aus diesem Grund gestaltete die Stadtjugendpflege mit vielen fleißigen Helfern das Gleis 95 komplett um und verpasste dem Jugendzentrum ein neues Gesicht. Doch wie kommen die Umbauarbeiten bei den Jugendlichen an? Die Junge Szene hat sich auch umgehört, warum sie ihre Freizeit im Jugendzentrum verbringen.

Niklas Liebscher kennt bislang nur den alten Standort des Jugendtreffs in der Adolf-Grimme-Gesamtschule. Dort hat der 17-Jährige öfter Fußball gespielt und sich mit Freunden getroffen. Beim Gleis 95 war er hingegen nie. Deswegen habe er die Räumlichkeiten vor dem Umbau nicht gesehen. Doch jetzt gefallen sie dem Schüler sehr gut. Niklas, der selbst in Oker wohnt, hat es dorthin nicht allzu weit. Also könne er sich vorstellen, öfter ins Jugendzentrum in der Bahnhofsstraße zu gehen.

Für Sarah Beckroth ist es ein besonderes Gefühl, das Gleis 95 renoviert zu sehen. Die16-Jährige hat nämlich dabei geholfen. Sie erzählt, dass sie während der Umbauarbeiten viel Zeit im Jugendtreff verbracht hat. „Ich habe mit anderen zusammen die Möbel gestrichen“, sagt die Okeranerin.

Sergio Cagnino ist fast schon ein Jugendzentrum-Profi: In Goslar ist der 17-Jährige fast jeden Tag im B6 anzutreffen. Doch im Gleis 95, ist er während der Eröffnungsfeier das erste Mal. Die loftartigen Räume im Inneren gefallen Sergio sehr gut. Er könne sich vorstellen, ab und zu mal dort abzuhängen und Freunde zu treffen. Das ist es auch, was er sonst im Goslarer Jugendzentrum unternimmt.

Trotzdem findet es Sergio schade, dass es beim Gleis 95 keinen Bolzplatz gibt. „In Goslar spiele ich sehr oft draußen Fußball. Hier kann ich das leider nicht“, sagt der Schüler.

Sein Kumpel Torben Dettmer hat sich vorgenommen, jetzt öfter mal ins Gleis 95 zu kommen, wenn er in Oker ist. Ihm gefällt, dass es viel Platz bietet. Sonst sieht man den 16-Jährigen ebenfalls öfter im Goslarer Jugendzentrum. Dort chillt er gern, hört Musik, zockt an der Playstation oder spielt Fußball auf dem Bolzplatz.

In Oker mag er zudem die Kombination aus dem alten Bahnhofs-Stil von außen und der modernen Einrichtung im Inneren. „Sieht gut aus“, fasst es Torben zusammen.







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