Mittwoch, 04.07.2018

Neue Erfahrungen statt Bambi-Kitsch-Kulisse

Leserbrief
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Lars Michel, Goslar, zum Artikel „Streit um das angebliche Waldsterben“ (GZ vom 3. Juli 2018)

Mit Einrichtung des Nationalparks wurde entschieden, der niedersächsischen Naturschutzstrategie den Baustein „Naturdynamik“ hinzuzufügen. Dieser ergänzt die sinnvollen Bemühungen zur Biodiversität in der Kulturlandschaft. Viele Kultur-Biotope, zum Beispiel Oberharzer Bergwiesen, sind von hohem ökologischem Wert und ohne menschliche Bewirtschaftung nicht zu erhalten. Naturdynamik-Flächen wiederum erhalten und entwickeln Natur-Biotoptypen wie Hochmoore und Sekundär-Urwälder. Nur auf diesen Flächen ist es möglich, Prozesse, die von ökologischen Gesetzmäßigkeiten dominiert werden, zu erforschen und zu erleben. Das führt zu neuen Erfahrungen abseits von altbackenen Fremdenverkehr-Klischees und touristischen „Bambi-Kitsch-Kulissen“ und umfasst Zeiträume, die über den Erfahrungshorizont eines Menschenlebens hinausgehen können. Wer sich hiermit konstruktiv befassen will, sollte moderne Ökologie und zeitgemäßes Tourismusmarketing von „1950-Jahre-Förster-im-Silberwald-Romantik“ unterscheiden können.







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