Donnerstag, 07.12.2017

Neubau schafft weitere Nutzungsruinen

Leserbrief
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Andreas Winckler, Liebenburg, zum Artikel „Haushalt ohne neue Schulden frühestens 2024“ (GZ vom 1. Dezember 2017/Eingang: 6. Dezember 2017)

Die Verwaltung beharrt weiterhin auf Steuererhöhungen, weil man sich im Stil eines Altbauern einfach stur stellt. Durch die Schließung der Schulen in Dörnten und Döhren sind nun die teilweise sanierten Schulgebäude über. Anstatt sie, notfalls weit unter Wert, zu verkaufen, versucht die Gemeinde verzweifelte Nachnutzungen, die allesamt zum Scheitern verurteilt sind, aber wenn es der Steuerzahler zahlt. Der Neubau des Feuerwehrgerätehauses in Döhren ist von der Notwendigkeit her äußerst zweifelhaft und schafft weitere Nutzungsruinen. Was passiert mit den nicht mehr benötigten Altgebäuden in Groß und Klein Döhren? Die Investition von 400.000 Euro ist jedenfalls einmalig. Steuererhöhungen sind für die Ewigkeit. Diese sollen über nicht einkommensabhängige Steuern erfolgen und greifen damit massiv in die verfassungsmäßigen Eigentumsrechte der Betroffenen ein.

Robin Hood, der von den Reichen nahm, um den Armen zu geben, existiert nur in der Literatur und ist auch in der Vergangenheit zum Leidwesen vieler SPD-Anhänger an der Verfassungsmäßigkeit gescheitert.



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