Montag, 18.05.2020

Modern Family:Familienchaos mal drei

Leserbrief

Momentan sitzen wir fast alle öfter als sonst auf der Couch – #stayathome, um die Verbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. Wir von der Jungen Szene meinen: Endlich hast du genug Zeit, Serienklassiker (erneut) anzugucken, um etwaige popkulturelle Bildungslücken zu schließen. Diesmal stellen wir „Modern Family“ vor – ohne Spoiler.

Worum es geht: Die weltweit beliebte Comedy-Serie beleuchtet das alltägliche, aber aufregende Leben dreier Familien aus Kalifornien. Sie alle sind über Jay Pritchett verwandt. Er lebt mit seiner jüngeren, temperamentvollen lateinamerikanischen Frau Gloria und ihrem Sohn Manny zusammen. Jays Sohn Mitchell und dessen Lebensgefährte Cameron Tucker erleben derweil bei der Erziehung ihrer vietnamesischen Adoptivtochter Lily Höhen und Tiefen. Zu guter Letzt sind noch die Dunphys mit von der Partie – Jays Tochter Claire und deren Ehemann Phil müssen mit einer richtigen Rasselbande fertig werden: Zu ihnen zählen die pubertierenden Töchter Haley und Alex sowie deren jüngerer Bruder Luke.

11 Staffeln lang werden die Familien und ihr chaotischer Alltag einzeln als auch im Doppel- oder Dreierpack gezeigt.

Warum schauen: Jede Figur ist mit außergewöhnlichen Charakterzügen versehen, die im Kontrast zueinander für irrwitzige Momente sorgen. Es ist schon ein bunter Haufen, der da zusammenkommt. Aber trotz aller Differenzen, innerhalb und außerhalb der Familien, halten alle zusammen.

Für Fans ist es außerdem interessant zu sehen, wie die Kinderschauspieler über die elf Drehjahre zu jungen Erwachsenen heranwachsen.

Welche Folgen man skippen kann: Bei Modern Family wird es nie langweilig. Deshalb gibt es kaum Folgen, die nicht sehenswert sind. Wem ein gewisses Thema mal nicht so liegt, der kann die eine oder andere Episode in der Regel überspringen. Nur selten kommt es zu drastischen Veränderungen. Die ersten Episoden jeder Staffel solltet ihr aber nicht verpassen: Hier werden meist neue Nebenfiguren vorgestellt.

Heimlicher Star der Serie: Die Mischung macht’s aus. Jede Figur hat einzigartige Facetten zu bieten: Phil Dunphy beispielsweise ist der Tollpatschigste von allen. Er bezeichnet sich selbst als „der coole Dad“ und richtet oft mehr Chaos an als all seine Kinder zusammen. Sehr zum Leid seiner Frau Claire, die unter Stressanfällen schließlich alles wieder geradebiegen muss. Während Jay das perfekte Beispiel für „harte Schale, weicher Kern“ ist, entpuppt sich sein elfjähriger Stiefsohn Manny als Amateurphilosoph und schlürft genüsslich Espresso. Und Cameron, der ist einfach nur ein Engel auf Erden. Eines seiner lustigen Hobbys: seine kleine Tochter in Kostüme von Popikonen zu stecken.

Schlimmste Figur: Jays Ex-Frau DeDe. Diese Frau bringt gleich alle drei Familien mehr als einmal ins Ungleichgewicht und taucht zu den ungelegensten Momenten auf.

Aus der Serie fürs Leben gelernt: Mit der Hilfe von Freunden und Familie übersteht man schwierige Zeiten besser als im Alleingang. Außerdem: Seinen Humor sollte man um nichts im Leben verlieren. Falls etwas schief läuft, einfach mal über sich selbst lachen.









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