Mittwoch, 24.10.2018

Mode-Trend Nasenwärmer: Damit der Zinken nicht abfriert

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Es ist Herbst geworden. Die Temperaturen auf dem Thermometer sinken immer weiter. Der lang ersehnte Regen zeigt sich und Sturmböen gesellen sich dazu. Und es wird immer kälter.

Frostbeulen sollten langsam schon für den Winter vorsorgen, der bekanntlich immer ziemlich überraschend vor der Tür steht. Ein dicker Mantel, Mütze, Schal, Handschuhe und ein Nasenwärmer helfen euch dabei. Nasenwärmer? Ja genau, ihr habt richtig gehört. Das ist der Modetrend für die kommende Wintersaison, der gerade in den sozialen Medien durch die Decke geht. Doch worum handelt es sich bei diesem kuriosen Accessoire?

Jeder kennt sicherlich noch die schicken Partyhüte, die früher auf keiner Geburtstags- oder Silvesterfeier fehlen durften. Ein bisschen erinnern die Nasenwärmer daran. Sie werden über die Nase gestülpt und hinter den Ohren mit einem Band befestigt. Der Unterschied zu den Hüten besteht aber darin, dass sie nicht aus Papier gefertigt sind, sondern aus Wolle bestehen. Meistens sind sie gehäkelt.

Wer handwerklich nicht so geschickt ist, kann die Dinger auch im Internet bestellen. Einige Online-Shops haben die Zeichen der Zeit verstanden und bieten Nasenwärmer jetzt zum Kauf an.

Aber jetzt mal ehrlich, wer braucht die denn? Natürlich ist es im Winter so, dass die Nase schnell friert und der Körper gerade über den Kopf viel Wärme verliert, aber ehe ich mir solche Dinger aufsetze, würde ich es lieber riskieren, dass mir ein Eiszapfen aus der Nase hängt. Die bunten Woll-Accessoires schaffen es zumindest, etwas Farbe in den tristen Herbst zu bringen.

Außerdem sind die Nasenwärmer sicherlich der Hingucker auf der nächsten Weihnachtsfeier. Wer noch nach einem Kostüm sucht, kann auf die stylishen Nasenmützen zurückgreifen, am besten in der Farbe rot. Dann steht man dem Rentier Rudolf in nichts nach. Eure Corinna







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