Mittwoch, 11.04.2018

Missachtung des Mitarbeiters ist schäbig

Leserbrief
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Udo Schneider, Langelsheim zum Artikel „Pensionierung des Betriebsratsvorsitzenden der Harzkliniken“ (Eingang: 11. April 2018/ GZ vom 6. April 2018)

Wenn die Asklepios-Harzkliniken einen Mitarbeiter nach 45 Berufsjahren mit einer solchen Missachtung in den Ruhestand gehen lassen, ist das an Schäbigkeit kaum noch zu überbieten. Das wirft auch ein ganz schlechtes Licht auf den Umgang mit dem Personal durch die Konzernleitung. Nicht ohne Grund haben sehr viele Ärzte die Asklepios Harzkliniken verlassen. Durch die systematische Ausdünnung des Personals seit der Privatisierung der Kliniken schaffen Ärzte und Pflegepersonal durch Arbeitsverdichtung am Rande der Zumutbarkeit. Ganz offensichtlich geht es dem Asklepioskonzern ausschließlich um die Gewinnmaximierung, damit den Aktionären eine hohe Dividende ausgezahlt werden kann.

Für die Patienten und das Personal in der Klinik erweist sich der Verkauf der Kliniken meines Erachtens als eine gravierende politische Fehlentscheidung.







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