Mittwoch, 11.04.2018

Mehr Lämmer unterwegs und kürzere Distanzen zum Brüten

Leserbrief

Erinnert ihr euch noch an „Pokémon Go“? Man sollte eigentlich meinen, dass das Handyspiel in Vergessenheit geraten ist, schließlich war der Hype so schnell verflogen, wie er im Sommer 2016 begonnen hatte. Offensichtlich gibt es aber immer noch viele „Pokémon Go“-Spieler, sodass der US-amerikanische App-Entwickler Niantic, bereits zum vierten Mal einen „Pokémon-Go-Community-Day“ veranstaltet.

Das Event wird am Sonntag, zwischen 11 und 14 Uhr deutscher Zeit, organisiert. Bei diesen Veranstaltungen steht immer ein Taschenmonster im Rampenlicht, das normalerweise nur selten zu fangen ist. Zudem sollen den App-Nutzern an diesem Tag weitere Vorteile im Spiel begegnen.

Das Elektro-Pokémon Voltilamm ist dieses Mal der Star der Show. Niantic zufolge ist es am Sonntag möglich, eine exklusive Attacke zu entwickeln, wie es schon von den drei vergangenen Community-Tagen bekannt ist. Diesmal soll der Spezialangriff Drachenpuls heißen. Damit ihr diese Attacke erhaltet, müsst ihr im Aktionszeitraum ein Votilamm finden. Keine Sorge, dieses Pokémon wird an dem Community-Day öfter als sonst auftauchen. Dieses Lämmchen müsst ihr innerhalb des Event-Zeitraums in ein Waaty und dieses anschließend in ein Ampharos entwickeln, um den Spezialangriff durchzuführen.

Das ist aber noch nicht alles, was euch Sonntag erwartet: Mit dabei werden unter anderem dreistündige Lockmodule sein. Außerdem soll sich die Distanz, die gebraucht wird, um ein Ei auszubrüten, auf ein Viertel reduzieren, heißt es von Niantic.

Es deutet zudem vieles daraufhin, dass ihr am Sonntag die Shiny-Variante von Voltilamm finden könnt. Damit können die Sammler unter euch auf jeden Fall ihren „Pokédex“ aufwerten. Alle nicht Pokémon-Fans sind jetzt aber auch vorgewarnt. Wundert euch nicht, wenn sich das Schauspiel vom Juli2016 wiederholt: Menschen, die wie hypnotisiert auf ihr Handy schauen und in Karawanen durch die Straßen gezogen sind, immer auf der Jagd nach Pikatchu, Mauzi und Co. Das ist sicher auch das Ziel von Niantic, wieder mehr Jugendliche ins Pokémon-Fieber zu versetzen. cok







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