Dienstag, 10.07.2018

Maßlosigkeit und Arroganz

Leserbrief
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Volkmar Förster, Bad Harzburg, zum Artikel „Nationalparkleiter wehrt sich gegen Kritik“ (GZ vom 5. Juli 2018)

Sicherlich gibt es keine monokausalen Erklärungen für den beklagenswerten Zustand der Oberharzer Fichtenwälder, und als Nicht-Fachmann werde ich mich hüten, weitere hinzuzufügen.

Auffällig ist, dass die zum Teil selben Experten, die uns noch vor wenigen Jahrzehnten mit dem damals sogenannten Waldsterben in den Ohren gelegen haben, heute, in Amt und Würden, auf „Durchzug stellen“, und uns wertvolle Lebensräume verheißen.

Dass wir Harzer samt unseren Kindern und die immer noch erstaunlich zahlreichen Wanderer und Skifahrer diese paradiesischen Zustände nicht mehr erleben werden, spielt für den Nationalparkleiter offensichtlich keine Rolle. Hauptsache das richtige Bewusstsein und die Ideologie stimmen. Da kann man Kritik am Fichtensterben durch den Borkenkäfer und begründete Argumente in scharfen Worten als „unsinnig“ verwerfen.

Die wiederholte Maßlosigkeit und Arroganz in Sprache und Argumentation ist bezeichnend und verdächtig zugleich. Aber wahrscheinlich sind wir alle einfach nur zu beschränkt, um das positive Wirken des Borkenkäfers und des Nationalparkleiters zu verstehen. Und gehören zu denen, die glauben, „Zitronenfalter würden Zitronen falten“.







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