Dienstag, 10.07.2018

Lebensqualität wird beeinträchtigt

Leserbrief
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Margrit de Maeyer-Sander, Würzburg, zur Berichterstattung und zu Lesermeinungen über den Köppelsbleek-Park

Den Leserbriefen entnehme ich, dass sich Goslarer Bürger endlich über den trostlosen Zustand des Köppelsbleeks beschweren. Schon seit Jahren wurde diese innerstädtische Grünanlage nicht mehr angemessen gepflegt und verwilderte. Nun scheint dieser Zustand gedeckt zu sein durch ein neues städtisches „Grünflächenpflegekonzept“, dessen einziger Sinn vermutlich ist, Kosten zu sparen. Ich frage mich, ob sich der Stadtrat überhaupt bewusst ist, wie sehr die Lebensqualität der Bewohner eines ganzen Stadtviertels durch diese Entscheidung beeinträchtigt wird.

Seit jeher dienten sämtliche Wege im Köppelsbleek – solange sie in Ordnung und begehbar gehalten wurden – der bequemsten und schnellsten Verbindung zur Innenstadt und wurden demzufolge viel genutzt. Außerdem boten diese stadtnahen Grünanlagen samt großem Spielplatz Kindern die Gelegenheit zum Spielen und Toben und älteren Menschen zum Spaziergehen und erholsamen Verweilen auf den vielen Bänken.

Als Kinder pflückten wir im „Köppels“ die ersten Veilchen und sammelten im Herbst Bucheckern. Meine in Brüssel aufwachsenden Kinder genossen auf den kleinen Abhängen erst Schlittenfahrten und sprechen noch heute davon.

Zusammenfassend ist zu sagen: Das Köppelsbleek wurde jahrzehntelang gepflegt und daher sinnvoll genutzt. So könnte das auch heute wieder sein, befände sich diese Anlage nicht in einem derart desolaten Zustand, der abschreckend wirkt. Zum Glück lebe ich jetzt in Würzburg, wo den Stadtvätern offensichtlich bewusst ist, was gepflegte Grünanlagen für das Wohl des Bürgers bedeuten.







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