Montag, 05.02.2018

Keiner will harten Job mit schlechtem Lohn

Leserbrief
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Frank Schulte, Goslar, zum Artikel „Kaum Fachkräfte für den Bau zu finden“ (GZ vom 31. Januar 2018/Eingang: 5. Februar 2018)

Solange sich der Konsument nicht zu schade ist, einen dreistelligen Stundenlohn für die Reparatur oder die Finanzierung seines ach so heiligen Autos zu bezahlen, aber empört ist, wenn der Dachdecker für das Ausflicken seines Daches die Hälfte nimmt, werden sich auch in Zukunft keine jungen, gescheiten und engagierten Leute dafür begeistern lassen, sich für prekäre Arbeitsverhältnisse körperlich zu verschleißen. Der Stolz ist weg.

Das Bewusstsein, einer Gemeinschaft hart arbeitender Menschen anzugehören, weicht zunehmend der Scham, „es nicht geschafft zu haben“.







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