Mittwoch, 13.06.2018

Kalkulation für Pflege nicht stimmig

Leserbrief
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Ulrike Wegener, Langelsheim, zum Leserbrief von Heinz-Werner Damke „Kosten für Pflege durch Steuern finanziert“ (GZ vom 6. Juni 2018)

Der Platz in einem Pflegeheim startet bei 2.500 Euro. Dieser Betrag wird nicht ausschließlich für die zu pflegende Person eingesetzt. Kommt somit auch nicht dem Pflegepersonal zugute. Zahlen, die ich gern aus meiner Erfahrung aus 2011 bekannt geben möchte. Monatlich waren 2479,83 Euro zu zahlen, die wie folgt aufgeschlüsselt wurden:

Pflegeleistung: 1413,21 Euro.

Kosten für die Unterkunft: 372,34 Euro.

Verpflegung: 157,88 Euro

Investitionskosten: 536,40 Euro Rentenempfänger unter 1000 Euro.

Für Rentenempfänger von mehr als 1000 Euro wurden damals 886,39 Euro an Investitionskosten berechnet. Bei einer Belegung mit 50 Personen kommen da aufs Jahr 531.834 Euro zusammen, bei 100 Personen 1.063.668 Euro. Die Höhe der Investitionskosten, gegenüber dem Betrag der Pflegeleistung, war/ist für mich nicht stimmig.

Investitionskosten werden alle zwei Jahre neu verhandelt. Bei der Pflegekasse sind die Verhandlungszeiträume länger.

Personen, die ihre Angehörigen zu Hause pflegen, erhalten auch heute noch weniger an Pflegeleistungen, keine Investitionskosten!








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