Mittwoch, 04.04.2018

Intelligenz muss nicht übertrumpft werden

Leserbrief
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Erika Gente, Goslar, zum Spruch des Tages „Die Liebe ist der Triumph der Einbildungskraft über die Intelligenz“ (GZ vom 24. März 2018/Eingang: 27. März 2018)

Diese Behauptung des 1956 verstorbenen amerikanischen Schriftstellers Henry Louis Mencken lädt uns zum Nachdenken ein. Zumal er zu seiner Lebzeit scharfe Kritik am öffentlichen Leben der Amerikaner übte.

Den Begriff „Liebe“ ins Visier zu nehmen, erfordert gegenwärtig Mut, wenn sie sich über die Intelligenz triumphierend darstellen soll.

Ist denn nicht die Intelligenz unabdingbar im so verknäulten weltweiten Wirtschaftssystem? Sind Planungen und Berechnungen nicht das Allernotwendigste? Sind Geistliche und Politiker nicht bemüht, sich Kraft Intelligenz auf verbindliche Sachverhalte zu einigen?

Aber die Liebe ist eben nur in Bindung an unser Innerstes wirklich existent. Ja, sie ist gültig in der Barmherzigkeit. Und sie ist mit unserem Leiden verbunden – als die helfende Kraft. Der überzeugte Christ schämt sich seiner betenden Hände nicht. Die Intelligenz muss nicht übertrumpft werden, sondern eingebunden werden in Verantwortung. Wirkliche Liebe ist gottgewollt.







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