Freitag, 23.11.2018

In einer Woche zu Freunden werden

Leserbrief

Goslar. Jarne Hamelinck liebt es, neue Länder zu erkunden und verschiedene Kulturen kennenzulernen. Wiebke Sollorz will so viel wie möglich während ihrer Schulzeit erleben. Jakob Funke hat in Austauschprojekten bereits viele gute Erfahrungen gesammelt.

In dieser Woche waren jeweils fünf Schüler aus Belgien und Finnland an den berufsbildenden Schulen (BBS) Goslar-Baßgeige zu Gast. Ihre Gründe an einem Austauschprojekt teilzunehmen, das von Erasmus gefördert wird, waren verschieden.

Den Lehrern war es zwar wichtig, dass die Austauschschüler gemeinsam mit den zehn deutschen Jugendlichen ihren Spaß haben, doch sie sollten auch etwas lernen. In Gruppen haben sie deswegen verschiedene Projekte ausprobiert. Der Praxisteil stand dabei immer im Vordergrund. Die Schüler programmierten beispielsweise Roboter, die mit einem Joy-Stick gesteuert werden. Dem Computer brachten sie mit einfachen Befehlen bei, ob sich der Roboter vorwärts, rückwärts oder seitwärts fortbewegt. Mithilfe eines 3D-Druckers produzierten die Jugendlichen zudem einen Kamerahalter.

Nach der Arbeit kommt das Vergnügen: Jarne Hamelinck (li.) und Mattias Duymelinck aus Belgien toben sich im Spielwarenladen aus. Immer mit dabei ist das Maskottchen ihrer Schule „Beernadus“.

Vielen hatten am meisten Spaß, Spiel-Würfel selbst herzustellen. Dazu mussten die Schüler diese raspeln, feilen, bohren und abschließend polieren. Jarne Hamelinck findet es schön, dass er etwas hat, dass er mit nach Hause nehmen kann.

Neben der Arbeit kam der Spaßfaktor nicht zu kurz. Die Woche über sind die 20 Teilnehmer immer mehr zu Freunden geworden. Ihre Abende haben sie in der Gruppe verbracht. Die Jugendlichen waren gemeinsam essen, bowlen und haben eine Party veranstaltet.

Zurzeit werden auch schon die Gegenbesuche, zu denen die BBS-Schüler voraussichtlich im kommenden Frühjahr aufbrechen, geplant. Denn der Aufenthalt der finnischen und belgischen Schüler in Deutschland war erst der Anfang. „To be continued“, heißt es auch in einer Schülerpräsentation. „Wir wollen in Kontakt bleiben. Die Zukunft wird von jetzt an noch besser“, sagen die Jugendlichen.








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