Montag, 04.12.2017

Huttaler Graben in erbärmlichem Zustand

Leserbrief
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Ingrid und Peter Knocke, Langelsheim, zum Artikel „Ein Weltbürgertum ist Kern der Welterbe-Idee“ (GZ vom 17. November 2017/Eingang: 29. November 2017)

Als wir vor ca. fünf Jahren begonnen haben den Harz durch die Harzer Wandernadel kennenzulernen, ging eine unserer ersten Wanderungen von Clausthal - Zellerfeld nach Altenau. Der Weg führte uns u. a. an den Anlagen des Oberharzer Wasserregal, der „Huttaler Widerwaage“ und dem „Huttaler Graben“ entlang. Wir hatten den Eindruck, die Anlagen seien noch voll funktionsfähig – hell und freundlich – und am Wanderweg plätscherte das Wasser des Huttaler Grabens entlang, ein traumhafter Weg.

Vor ca. acht Wochen gingen wir zum zweiten Mal diesen Weg und waren über den jetzigen Zustand der Anlage sehr erschrocken. Die Huttaler Widerwaage liegt inzwischen durch Büsche und Bäume im Halbdunkel, das Wasser ähnelte einem dunkelgrünen Dorftümpel und der Huttaler Graben ist teilweise zugewachsen und versandet und befindet sich in einem erbärmlichen Zustand.

Schade eigentlich. Wir meinen eine Weltkulturerbestätte sollte sich zur besten Wandersaison im Harz in einem gepflegteren Zustand präsentieren.



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