Donnerstag, 10.05.2018

Humor hat nun einmal seine Grenzen

Leserbrief
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Erika Gente, Goslar, zum Leserbrief von Marianne Lüttich „Kein Thema für ‚Vergnügungen‘“ (GZ vom 3. Mai 2018/Eingang: 7. Mai 2018)

Endlich ein offener kritischer Widerstand zum so traurig-heiklen Thema der Hexenverbrennung im Mittelalter, über welches sich unser doch so geliebter Harz selbst in der Gegenwart großzügig hinwegzusetzen bemüht! Humor hat nun einmal seine Grenzen, und das „verhexte“ Walpurgisvergnügen wird – leider Gottes – den Heranwachsenden, aber auch den jungen Eltern zum Feiern nahegelegt.

Dabei gehörte dieser alte Brauch eigentlich mit dem Frühjahrsputz zum Fenster hinausgefegt! Sind wir nicht dabei, gerade jetzt Schimmel und Rostbestände zu entfernen? Es ist doch gerade die gravierende Aufgabe unserer Gegenwart, Vermodertes zu entfernen und dem Sonnenschein freudig ins Auge zu blicken. Da ließen sich zu Mai- und Frühjahrsbeginn doch einladende frohe Titel finden! Denn Singen, Tanzen, Musizieren sind die Festkleider, die wir brauchen – die Vögel zwitschern es uns wirklich zu. Der Harz will und soll ja durchaus seine eigene Kultur behalten. Uralte Folter gehört ins Abseits der Vergessenheit, der Leserbrief wies genau in die passende Richtung!







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