Montag, 09.04.2018

Gut, dass Seehofer jetzt unter Aufsicht ist

Leserbrief
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Harald Nießen, Goslar, zum Artikel „Gegenwind für Seehofer in der Islam-Debatte“ (GZ vom 3. April 2018/Eingang: 4. April 2018)

 

Seehofer hat an seiner neuen Wirkungsstätte die Erfahrung machen müssen, dass der Berliner Regierungspalast etwas anderes ist als ein Bayrisches Bierzelt mit Humpen schwingenden Fans. Hier ertönt auch bei seinem Einmarsch kein Defiliermarsch, sondern Wind von allen Seiten. Mit seiner Äußerung, dass Muslime nicht nach Deutschland gehören, hat er als neuer Heimatminister gleich in die Vollen gegriffen. Merkel, die den Swing bekanntlich nicht erfunden hat, hat ihn dennoch dafür mit einem Paukenschlag abgewatscht.

Seehofers Flucht in die Presse, um sich dort über Merkels Widerspruch auszuweinen, entspricht dem Kolorit bayerischer Darstellungskunst. Gut so, dass seine bayerische Alleinherrschaft beendet ist und er jetzt unter Aufsicht und Kontrolle des Parlaments steht. Allerdings hat niemand verhindern können, dass er sein stattliches Personal um 98 Sitze zusätzlich aufgestockt hat. Sind die Stellen gedacht für die Einhaltung des Reinheitsgebotes beim Passieren der deutschen Grenze?







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