Donnerstag, 19.03.2020

Goslarer Tafel plant eine Notversorgung

Oker. Hilfe für die Bedürftigen: Die Goslarer Tafel will mit Spenden und neuen freiwilligen Helfern eine Notversorgung einrichten und jenen Menschen Waren ans Haus liefern, die entweder zu den Corona-Risikogruppen gehören oder (und) dringendst auf Lebensmittel der Tafel angewiesen sind – denn nicht alle können beliefert werden.

Der Goslarer Tafel liegt die Notversorgung jener Menschen sehr am Herzen, die nach Einstellung des Regelbetriebes der Einrichtung am Dienstag und Donnerstag nicht wissen, woher sie ihre Lebensmittel bekommen können. Deshalb ist für den kommenden Mittwoch eine Belieferung durch Helfer geplant, die sich bereits bei ihr gemeldet haben oder sich noch aus dem Kreis der Freiwilligen bei der Einkaufshilfe rekrutieren lassen (siehe Artikel links). Folgendes ist geplant und vorbereitet:

Bereits bei der Goslarer Tafel registrierte Personen, die die angebotene Hilfe dringend benötigen, können sich am Dienstag, 24. März, in der Zeit zwischen 9 und 13 Uhr telefonisch melden. Unter der Rufnummer (05321) 64038 nimmt Kirsten Neveling die Adressen entgegen. Frischware wie etwa Obst und Gemüse kann nicht geliefert werden.

Ebenfalls am Dienstag, 24. März, zwischen 9 und 13 Uhr nehmen Helfer im Okeraner Lager der Tafel – Adresse: Am Breiten Stein 17 – Warenspenden entgegen, die zur Verteilung bestimmt sind. Da nur noch ein begrenztes Kontingent vorhanden ist, benötigt die Tafel dringend Lebensmittelspenden.

Bei Annahme und Auslieferung der Waren sollen und müssen jene Regeln gelten, die in Zeiten der Corona-Krise quasi auf allen Kanälen verbreitet werden: Abstand halten, möglichst wenig Kontakt zulassen und oft die Hände waschen.

Die Goslarer Tafel hatte Anfang der Woche wie berichtet ihre Regelausgabe dienstags und donnerstags eingestellt. Hauptgrund für diesen Stopp war der Schutz für die regelmäßigen Helfer. Die allermeisten von ihnen sind im Rentenalter und zählen zu Corona-Risikogruppen.