Freitag, 13.12.2019

Geschenk-Idee für Kurzentschlossene

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Weihnachten rückt immer näher, die Geldbeutel werden immer leerer, und vielen fehlt noch eine kleine Aufmerksamkeit für Freunde und Familie. Für alle, die in dieser Situation stecken, sind die vielseitig einsetzbaren Kumihimo-Bänder eine schicke und günstige Lösung für selbst gemachte und hochwertige kleine Geschenke.

Kumihimo (japanisch „Flechtschnur“) ist eine japanische Flechttechnik, mit der vielfarbige Bänder hergestellt werden können. Bei der einfachsten Variante werden acht Fäden mithilfe einer Flechtscheibe miteinander verflochten. Durch die unterschiedlich gefärbten Fäden ergeben sich farbige Muster im Kumihimo-Band. Die Flechtscheiben können im Bastelladen oder im Internet gekauft werden – oder mit der beiliegenden Vorlage gebastelt werden. Hierzu wird die Vorlage auf eine dicke Pappe oder Moosgummi geklebt und dann ausgeschnitten. Die Kerben müssen ebenfalls eingeschnitten werden. In sie werden die Fäden geklemmt.

Für das erste eigene Kumihimo-Band benötigt ihr:

Flechtscheibe (siehe Vorlage)

Perlgarn in verschiedenen Farben

acht Wäscheklammern

1. Acht Fäden mit der gleichen Länge zuschneiden und in einem Knoten zusammenbinden.

2. Den Knoten in das Loch der Flechtscheibe legen. Jeweils zwei Fäden oben, unten, links und rechts nebeneinander in die Kerben klemmen, sodass ein Kreuz entsteht.

3. Die überhängenden Fäden jeweils auf eine Wäscheklammer wickeln und festklemmen. Das verhindert das Verheddern der Fäden.

4. Den oberen rechten Faden aus der Kerbe nehmen und rechts neben den unteren Fäden wieder einklemmen.

5. Den unteren linken Faden aus der Kerbe nehmen und links neben dem oberen Faden wieder einklemmen.

6. Die Flechtscheibe gegen den Uhrzeigersinn zum nächsten Fadenpaar drehen.

Danach die Schritte 4. bis 6. so lang wiederholen, bis die Fäden sich nicht mehr in die Kerben klemmen lassen. Zum Abschluss die Fäden mit einem Knoten sichern.

Auf diese Weise lassen sich nicht nur schöne Arm- und Halsbänder flechten, sondern auch Schnür- oder Haarbänder. Werden breitere Fäden verwendet, können so zum Beispiel auch Schlüsselanhänger hergestellt werden. Auch Perlen oder kleine Anhänger lassen sich mit einflechten.

Die Muster der Bänder werden durch die Start-Anordnung der Fäden bestimmt. Für verschiedene Muster finden sich im Internet viele Vorlagen. Nützlich ist zum Beispiel der Mustergenerator unterwww.lythastudios.com/123bead/kumiplanner.html.








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