Mittwoch, 04.07.2018

Fehler aus Bergbauzeit wieder gutmachen

Leserbrief
Kommentieren

Erika Kolmsee, Bad Harzburg, zum Artikel „Erst die Stürme, jetzt der Käfer“ (GZ vom 30. Juni 2018)

Wieder einmal ein ausführlicher und informativer Artikel zum Thema Waldumwandlung. Ich frage mich nur, ob das ewige Gejammer wegen des „Waldsterbens“ dadurch endlich verstummen wird. Wer im Bio-Unterricht aufgepasst hat, weiß wohl, dass Bäume mehr als eine Vegetationsperiode zum Wachsen brauchen. Für einige Zeit wird das im Übrigen ökologisch wertvolle Totholz also noch sichtbar sein. Es soll doch nichts anderes geschehen, als einen gesunden, widerstandsfähigen Mischwald wachsen zu lassen. Was wir bisher haben, ist eine durch den Bergbau verursachte Jahrhunderte alte Monokultur. Wenn irgendwo in der Dritten Welt Urwald abgeholzt wird, um dort Plantagen anzulegen – ja dann ist die Empörung groß. Aber hier – wo diese Fehler der Vergangenheit rückgängig gemacht werden sollen – herrscht eine Ignoranz, die mir den Atem nimmt.

Eine Bitte an die inzwischen pensionierten Fachleute: Lasst die derzeitigen Fachleute einfach ihre Arbeit machen.







Weitere Topthemen aus der Region:
  • Archiv
    Starkregen sorgt für Überflutungen
    Mehr
  • Archiv
    Vatertagstouren starten sonnig
    Mehr
  • Archiv
    Donnerwetter zum Vatertag
    Mehr
  • Archiv
    Stichwahl in der Stadt Oberharz nötig
    Mehr
  • Archiv
    Motorradsaison startet nur teilweise ruhig
    Mehr
  • Archiv
    Die AWO hat noch eine neue Chance
    Mehr
  • Archiv
    Hohe Jagdziele für das kommende Jahr gesteckt
    Mehr
  • Archiv
    48 Stände, aber nur ein kleiner Kinderflohmarkt
    Mehr
  • Archiv
    Musik wie „ein leichter Seewind“
    Mehr
  • Archiv
    Spielzeit zweimal 45 Minuten, Pause und Zugabe
    Mehr