Montag, 05.03.2018

Fairerweise sollten Kosten geteilt werden

Leserbrief
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Uwe Gottschling, Goslar, zur Berichterstattung über das Fahrverbotsurteil für Diesel-Pkw (Eingang: 5. März 2018)

Trifft unserem Staat eine Mitschuld am Versagen der Industrie (Hersteller) um die Abgaswerte? Man müsste Lügen, um dieses zu verneinen.

Denn die Industrie wurde vom Gesetzgeber und von der EU gezwungen, die CO²-Werte zu senken. Dies wurde auch seitens der Hersteller versprochen und durchgeführt. Allen beiden müsste klar gewesen sein, durch Senkung der CO² Werte steigen auch die Stickoxyde (NOx) an. Dass diese gefährlicher als die CO²-Werte sind, ist ihnen sicherlich bekannt gewesen. Es wurde aber nichts dagegen getan, man schwieg darüber und hat die Endverbraucher allein gelassen.

Jetzt haben wir das Dilemma: Wer zahlt die Kosten für den Umbau? Fairerweise sollten beide diese Kosten teilen, denn sie haben sich mitschuldig gemacht und vertuscht. Aber die Hersteller haben manipulierte Software eingebaut, wie weit die Regierung darüber informiert war, steht auf einem anderen Papier.

So wäre es nach meiner Meinung gerecht, dass die Hersteller 4/6 der Kosten übernehmen und der Staat 2/6.

Unseren Politikern kann man nur ein Armutszeugnis ausstellen, dass keine Kontrollen durchgeführt, oder waren die Lobbyisten so stark?







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