Montag, 25.02.2019

Eine Woche in Paris: Die französische Kunst zu leben

Leserbrief

Goslar/Schladen/Paris. Was darf bei einer Fahrt nach Frankreich nicht fehlen? Na klar – die Besichtigung des Pariser Eiffelturms. Deswegen ging es für 14 Mädchen der Realschule Goldene Aue und weitere elf Schülerinnen und Schüler aus der Schladener Werlaschule gleich zu Beginn ihrer Studienfahrt zu dem Wahrzeichen. Während ihres einwöchigen Aufenthaltes in Frankreich erlebten sie aber noch vieles mehr.

Auf einer Stadtrundfahrt besichtigten die Acht- und Neuntklässler unter anderem die Prachtstraße „Champs-Élysées“, den „Arc de Triomphe“ sowie andere bekannte Sehenswürdigkeiten. Die Schüler folgten zudem den Spuren moderner Künstler im „Centre Pompidou“ und berühmter französischer Fußballer im „Stade de France“. „Der Louvre hat mir besonders gefallen – nicht wegen der Mona Lisa, sondern wegen der anderen Bilder und der Erzählungen unserer Lehrerin“, sagte Joana Robbers. Esther Koch und Heike Baldauf von der Realschule Goldene Aue begleiteten die Schüler nach Paris.

Vielen Jugendlichen habe zudem der Blick über die Stadt gefallen, vom Eiffelturm, dem „Tour Montparnasse“ oder der Terrasse des „Centre Pompidou“, meinte Lisa-Marie Hennig. „Erstaunt hat mich besonders, wie groß Paris ist“, sagte Nicoletta Nozinez.

Gigantischer Blick

Im Künstlerviertel Montmartre erlebten die Teilnehmer die Lebensart der Pariser, das „Savoir-vivre“. Ein junger Musiker zog dort mit Liedern die Besucher in seinen Bann, ließ alle mitsingen, klatschen und tanzen – und das alles mit einem gigantischen Blick über Paris und der untergehenden Sonne im Rücken.

Natürlich probierten die Schüler original französische Crêpes, Macarons, Baguettes und Croissants. Diese schmeckten anders als in Deutschland – „so typisch französisch“. Pia Rogge und Aylin Karatepe stellten aber auch fest, dass französisches Essen sehr teuer ist.

Wie viel schneller die Pariser mit der Metro unterwegs sind, erfuhren die Schüler auch: Für eine Strecke von sechs Kilometern brauchte der Bus fast eine Stunde. Generell legten die Jugendlichen aber viele Wege zu Fuß zurück. Die Anstrengungen taten der Freude an der Fahrt aber keinen Abbruch. Im Gegenteil: „Wir konnten dadurch so viel sehen. Das war richtig cool“ ist das einstimmige Fazit.

Eine Lichterfahrt auf der Seine läutete den Abschied ein. Ein letzter Blick auf den beleuchteten Eiffelturm ließ einige leicht schwermütig werden: vielen wurde klar, dass eine tolle Woche zu Ende gegangen war.red/cok/jhm







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