Freitag, 04.10.2019

Ein Mix aus „Muppets“ und „Game of Thrones“

Leserbrief

Die ekelhaften, vogelähnlichen Ungeheuer Skeksen regieren das magische Königreich Thra und sind die Herren des Kristalls der Wahrheit – doch sie haben ein dunkles Geheimnis. In ihrem grausamen Streben nach Macht und ewigem Leben haben die Skeksen entdeckt, wie man mithilfe des Kristalls die Lebenskraft, die Essenz, anderer Wesen stehlen kann. Besonders wertvoll: Die Essenz der elfenähnlichen Gelflinge, die von den Skeksen beherrscht werden.

Als Rian, eine Gelfling-Wache im Skeksen-Schloß, dabei zuschauen muss, wie die Skeksen seiner Freundin Mira die Essenz rauben, ist ihm klar, dass er handeln muss. Derweil bemerken auch das junge Gelfling-Mädchen Deet und die Gelfling-Prinzessin Brea unabhängig voneinander erste Auswirkungen des bösen Skeksen-Spiels. Widerstand beginnt, sich zu formen.

Spannendes Prequel zum 80er-Film

Mit „Der dunkle Kristall: Ära des Widerstands“ liefert das Streaming-Portal Netflix ein Prequel zum Puppen-Spielfilm „Der dunkle Kristall“ aus dem Jahr 1982, der für viele Kids bis in die 90er-Jahre hinein fest zum jährlichen Weihnachts-TV-Programm dazugehört hat.

Kinderkram ist diese Story um Unterdrückung und Widerstand, Freundschaft und Verrat, Magie und Tod aber lange nicht mehr. Stattdessen ist „Der dunkle Kristall“ eine klassische, aber ziemlich düstere Fantasy-Geschichte mit richtig fiesen Unholden, klugen Prinzessinnen, typisch untypischen Helden und jeder Menge Spannung.

Optik der Puppen treu ist geblieben

Die Macher haben die Originalidee der Puppenspieler und Muppets-Erfinder Jim Henson und Frank Oz ausgestaltet und für ein erwachseneres Publikum angepasst. Wer den alten Film kennt und liebt, wird sich aber freuen, dass die Optik der Puppen kaum verändert wurde. Vielmehr haben die Verantwortlichen bei Netflix die oft etwas unbeholfenen Bewegungen und minimalistische Mimik der Figuren und die etwas kitschig-überladene Fantasy-Welt beibehalten. Statt mit dem Computer bewegen tatsächlich Puppenspieler hinter den Kulissen die Figuren. CGI kommt nur bei der Kulisse zum Einsatz, wodurch das Reich Thra eindrucksvoll lebendig erscheint.

Wer des Englischen mächtig genug ist, sollte sich die Serie übrigens unbedingt im O-Ton anschauen. Mit den Stimmen von Simon Pegg, Sigourney Weaver, Taron Egerton, Mark Hamill, Natalie Dormer und vielen mehr sind im englischen Original nämlich eine ganze Reihe Stars mit eingebunden.








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