Mittwoch, 12.09.2018

Die Waldwirtschaft für die Zukunft stärken

Leserbrief
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Michaela Hartwig, Bad Harzburg, zum Artikel „Angst vor weiterer Käfergeneration“ (GZ vom 11. September 2018)

Wie der im Internet leicht zu findende N3-Artikel über Borkenkäfer zeigt, sind die kleinen Insekten Nachfolger vorangegangener Waldstörungen. Demnach weist man in der Eifel auf den Zusammenhang zum Klimawandel bereits hin. Wer in diesen Tagen noch für gleichaltrige Fichtenwälder eintritt, hat in den vergangenen zwei Jahren mit Verlaub wenig gelernt. Warum hinken wir Niedersachsen hinter den Waldbewirtschaftern anderer Bundesländer ohne Not hinterher?

Schon unsere Großeltern wussten, dass Wälder – ähnlich wie Gärten – durch deren Artenvielfalt gesund erhalten werden. Wie hätten wir die enormen Schäden in unseren Wäldern also vermeiden können? Uns Bürgern liegen Wälder der Hymne nach sehr am Herzen. Wie auch auf anderen gesellschaftlichen Feldern hätten wir mehr Interesse zeigen können (ja sogar müssen). Fachwissen war offenbar immer vorhanden, wurde aber kaum angewendet. Die Borkenkäfer sehe auch ich mit Sorge – sie sind an der Misere aber nicht schuld!

Soll weiterhin von Forstwirtschaft gesprochen werden, dann bitte ich die Verantwortlichen hiermit, mehr Ökonomie und Initiative in die Wälder zu bringen. Ich spreche nicht von der Rodung alter Waldblöcke oder von tierunwürdiger Jagd – beides eher Unsitten unserer Zeit, sondern trete offen ein … für eine regional stimmige, touristisch attraktive und planvolle Waldbewirtschaftung mit Zukunft!







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