Mittwoch, 27.02.2019

Die Kostümtrends des Jahres: Zwischen Flamingos und Leoparden

Leserbrief
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Goslar. Heute ist Weiberfastnacht – in vielen Städten der Auftakt der bunten Karnevalswoche. Dazu gehört natürlich auch die richtige Verkleidung. Ob als wandelnde Dartscheibe, im knappen Polizistinnen-Kleid oder im gemütlichen Wildkatzen-Overall: An Karneval ist alles erlaubt. Die Junge Szene war auf der Suche nach angesagten Kostümen.

Im pinken Flamingo-Kostüm fühlt sich GZ-Volontärin Marieke Düber noch nicht so wohl. Foto: Knoke

Wer es bequem mag, der sollte sich nach einem flauschigen Einteiler umschauen: Als Leopard, Einhorn oder sogar als Glücksbärchen macht jeder eine gute Figur und friert nicht, wenn es mal kalt wird. Ganz klar unser Favorit – vor allem für alle, die gerne draußen auf den Straßen feiern.

Knapp geschnitten

Karneval ist aber auch die Gelegenheit, in eine andere Rolle zu schlüpfen: Als Polizist können die meisten nur einmal im Jahr durch die Straßen laufen. Blöd nur, dass die Kostüme oft so knapp geschnitten sind, dass wir uns darin kaum bewegen können. Deshalb unser Tipp: Im Zweifel eine Nummer größer kaufen und ein Unterkleid einpacken.




Aktuelle Kostümtrends schwappen oft aus anderen Ländern zu uns herüber, sowie gerade der mexikanische Feiertag „Día de los Muertos“, der Tag der Toten. Der ist eigentlich im November, aber auch zum Karneval ist es durchaus erlaubt, sich ein schwarzes Rüschenkleid überzustreifen. So richtig wirkt das aber nur mit Totenkopfschminke im Gesicht.

Klassiker auch in diesem Jahr

Ideen liefern auch Filme und Serien. Aber nicht nur Alice im Wunderland und Rotkäppchen, sondern auch maskierte Bankräuber aus der Serie „Haus des Geldes“ machen die Straßen unsicher.

GZ-Praktikantin Jana Hemmersmeier unterwegs als lebendige Zielscheibe.

Die Klassiker gibt es natürlich auch in diesem Jahr. Als Marienkäfer oder Clown macht niemand etwas falsch. Gewagter ist es da, sich sein Kostüm selbst zu nähen – das dauert allerdings meistens sehr lange. Aber für Verkleidungsmuffel gibt es gute Nachrichten: Es geht auch einfacher. Eine Dartscheibe oder ein gelber Smiley ist schnell umgehangen – unkomplizierter geht es kaum. Wem das immer noch zu viel ist, dem bleibt noch eins: mit dem Bettlaken über dem Kopf als Geist loszuziehen.








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