Montag, 13.01.2020

Die Junge Szene sucht Dich!

Leserbrief

Hat Dich Journalismus schon immer gereizt? Du schreibst gerne und stilsicher, hast ein Händchen für Fotos? Du bist eigenständig, offen und hast keine zündende Idee, was Du nach dem Schulabschluss oder dem Studium machen sollst? Falls Du bei allen Fragen genickt hast: Herzlichen Glückwunsch, Du bist die perfekte Kandidatin oder der perfekte Kandidat, um ab sofort die Junge Szene zu übernehmen.

Wir von der Goslarschen Zeitung suchen Nachwuchs für unsere Jugendseite. Bei uns hast Du die Möglichkeit, über Dich hinaus zu wachsen: Du bist für eine gesamte Seite, die zwei- bis dreimal wöchentlich in der Zeitung erscheint, verantwortlich, organisierst Deine Arbeit selbstständig, besuchst Termine und beweist bei der Themensuche Kreativität. Neben der Organisation gehört das Schreiben der Artikel dazu. Bei Videos hast Du die Chance, Erfahrungen vor und hinter der Kamera zu sammeln.

Hinter die Kulissen

Die Kaiserstadt und die Region bieten für Dich viele Orte, Veranstaltungen und Ereignisse, die nur darauf warten, dass jemand über sie schreibt. Und als Mitarbeiter der Zeitung hast Du auch mal die Gelegenheit, hinter die Kulissen vieler Dinge zu schauen. Sei es, einen Trampolinpark vor allen anderen zu testen oder beim Altstadtfest mit Künstlern im Backstagebereich ein Interview zu führen – bei der Jugendseite gehört das zu Deinem Alltag.

Job mit Vergütung

Doch keine Sorge, Du wirst nicht komplett allein gelassen: Hier bei der GZ gibt es viele erfahrene Kollegen, die dem Nachwuchs mit Rat und Tat zur Seite stehen. Als Mitarbeiter für die Jugendseite hast Du den Vorteil, dass Du Deine Arbeitszeiten flexibel gestalten kannst und so auch Hobbys und Zeit für Freunde noch im Alltag Platz finden.

Natürlich machst Du den Job bei der GZ nicht nur zum Spaß, denn Deine Arbeit wird vergütet. Und wenn Du Deine Sache gut machst, kannst Du vielleicht hier beruflich Fuß fassen. Diese Gelegenheit willst Du nicht verstreichen lassen? Dann zögere nicht lange und bewirb Dich unter bewerbung(at)goslarsche-zeitung.de. Bei Fragen kannst Du Dich an uns unter (05321)333–222 wenden, oder eine E-Mail an junge.szene(at)goslarsche-zeitung.de schicken.

Das sagen unsere Ex-Junge-Szene-Beauftragten über den Job:

 Julian Belz: Augen auf - und durch!

Ich bin als freier Mitarbeiter zur GZ gekommen. Als der Chefredakteur mich dann Ende April 2019 gefragt hat, ob ich kurzfristig die Betreuung der Jungen Szene übernehmen kann, habe ich zugesagt. Ehrlich gesagt wusste ich zu dem Zeitpunkt nicht so richtig, was da auf mich zukommt. Da meine Vorgängerinnen Marieke und Corinna beide noch bei der GZ sind, haben sie mir sehr gut beim Einstieg helfen können. Wie legt man eine Zeitungsseite an? Was ist bei der Größe der Überschriften zu beachten? Welches Layout geht gar nicht? Damit durfte ich mich auf einmal auseinandersetzen – und das war nur die Spitze des Eisberges. Denn vom „Seitemachen“ abgesehen, stehen natürlich die Nachrichten im Vordergrund. Pressemitteilungen und Meldungen müssen sortieren und redigiert werden. Auch Einladungen zu Veranstaltungen gibt es oft. Hierbei muss überlegt werden: Wann bringe ich die Geschichte? Welcher Aspekt sollte herausgestellt werden? Wie schreibe ich den Einstieg? Welches Foto nehme ich mit? Habe ich überhaupt ein passendes Bild? Vieles will und muss bedacht werden. Ja, das klingt stressig – ist es manchmal auch. Aber man nie allein. Denn die anderen Mitarbeiter sind grundsätzlich hilfsbereit.

Ein toller Vorteil bei der Jungen Szene ist, dass die Themenwahl sonst eher frei ist. Das heißt, man kann viel ausprobieren, was sonst im Tageszeitungsalltag nicht oder selten möglich ist. Auf jeden Fall ist die Junge Szene ein gutes Training, denn letztendlich übernimmt man die Aufgaben eines Redakteurs und lernt dabei sehr viel in kurzer Zeit – inklusive, ob man als Journalist arbeiten kann und möchte.

Für mich war klar: Ja. Und im Dezember 2019 hat es dann auch mit dem Volontariat bei der GZ geklappt.

Corinna Knoke: Ins kalte Wasser geworfen, aber niemals allein

Corinna Knoke
Januar 2018 bis Februar 2019: Das war die Zeit, in der ich für die Junge Szene verantwortlich war. Das sind 14 Monate, die ich auf keinen Fall missen möchte. Man kann schon sagen, dass ich nach dem Abi ziemlich ins kalte Wasser geworfen wurde. Ich hatte zwar schon ein Praktikum bei der GZ gemacht und einige Zeit als freie Mitarbeiterin gearbeitet, aber viel journalistische Erfahrung hatte ich nicht. So hatte ich aber die Chance, mich jeden Tag neu zu beweisen und so schnell über mich hinauszuwachsen. Am Anfang habe ich mich fast noch nicht einmal getraut, ans Telefon zu gehen und mittlerweile macht es mir überhaupt nichts mehr aus, wildfremde Leute anzurufen. So habe ich zum Beispiel letztens bei RTL angerufen, um ein Foto vom Dschungelcamp zu bestellen. Vor zwei Jahren hat mich allein der Gedanke daran ziemlich nervös gemacht.

Was mir bei der Jungen Szene so gut gefallen hat, ist, dass ich die ganze Zeit praktisch arbeiten konnte. Es gibt keinen Kollegen, der einem theoretisch vorgekaut hat, wie ich die Seite zu managen habe. Ich konnte mich einfach ausprobieren. Und wenn es einmal nicht ganz perfekt war, dann war es auch nicht schlimm. Für den nächsten Termin habe ich daraus gelernt und den gleichen Fehler bestimmt nicht zweimal gemacht.
Nicht, dass ein falscher Eindruck entsteht: Ich wurde niemals komplett allein gelassen. Auch wenn es kurz vor 18 Uhr war und ein Artikel nicht fertig war, hat sich immer ein netter Kollege erbarmt und mir zur Seite gestanden.

Ich bin froh, dass ich die Gelegenheit bekommen habe, die Junge Szene zu betreuen. Für mich war das die beste Alternative zur Uni. Ich wollte nicht einfach drauflos studieren. Für mich war die Junge Szene ein Sprungbrett. Ich habe daraufhin im vorigen März ein Volontariat – das ist die Ausbildung zur Redakteurin – bei der GZ begonnen. Nur Dank meiner praktischen Erfahrungen. Daher kann ich jedem empfehlen, der in den Journalismus reinschnuppern will, die Junge Szene zu übernehmen.

Marieke Düber: Die Jugendseite war erst der Anfang

Das Abenteuer Junge Szene begann im Juli 2016 für mich mit einem Praktikum – ab August übernahm ich dann selbst die Zügel für die Jugendseite. Eigentlich war ich damals schon scharf auf ein Volontariat, aber zeitgleich absolvierte ich zu dem Zeitpunkt noch mein Masterstudium in Braunschweig. Daher der Kompromiss: Ich würde meinen Master abschließen, zeitgleich die Betreuung der Jungen Szene übernehmen und so praktische Erfahrungen für ein mögliches Volo sammeln.

Gesagt, getan – Denn bei der Jungen Szene ist man für alles rund um die Seite verantwortlich. Themen überlegen und planen, Termine besuchen oder mit freien Mitarbeitern besetzen, fotografieren und die besten Bilder auswählen – und natürlich schreiben. Es ist eine große Chance, sich kreativ auszuleben, die Themen umzusetzen, dabei selbstständiger zu werden und daran zu wachsen. Lokale Ereignisse, interessante Menschen, die man porträtieren kann oder einfach Themen aus dem Leben Jugendlicher – hier ist immer was zu tun. Endlich hatte ich auch beispielsweise ein Medium, dank dem ich meine Gedanken zu Büchern, Serien und Videospielen loswerden konnte. Das neue Pokémon-Spiel hat mir nicht so gut gefallen? In einem „Angezockt“ kann ich darüber schreiben. Die Serie „Good Omens“ hat mich begeistert und ich meine, dass jeder sie gucken sollte? Schnell in die Tasten gehauen und ein „Angeschaut“ produziert.

Gerade deswegen schreibe ich jetzt noch gerne Rezensionen für die Jugendseite, obwohl ich mittlerweile nicht mehr zuständig dafür bin. Meine Arbeit bei der Jungen Szene hat mich schließlich beruflich weitergebracht: Noch vor dem Ende meines Studiums hatte ich mein Volontariat sicher, und seit Anfang des Jahres darf ich mich jetzt Redakteurin nennen.









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