Montag, 02.04.2018

Die Autofahrt in Richtung Heimat

Leserbrief
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An meinem letzten Tag stelle ich mir jetzt schon vor, wie die Heimfahrt aussehen wird. Hinter mir habe ich zwei Monate Praktikum bei der Goslarschen Zeitung. Aber wie wird meine Rückfahrt nach Köln aussehen?

Ich steige in das viel zu kleine Auto meiner Schwester. Ein Fernseher, ein kleiner Ofen, ein großer Berg voll mit dreckiger Wäsche und meine Bettdecke müssen reinpassen. Dazu noch meine Schwester und meine Wenigkeit. Platzangst ist sicher vorprogrammiert. Dann geht es los.

In meinen Gedanken werden während der Fahrt Situationen auftauchen, die ich mitgenommen habe: Ich habe erstmals in meinem Leben Eishockey gespielt. Ich bin das erste Mal hier richtig Ski gefahren. Ich habe meine wahren Stärken und Schwächen herausfinden können. Meine Persönlichkeit wurde weiter gestärkt. Dem Journalismus werde ich weiterhin die Treue zeigen.

Aber auch Zukunftsgedanken werden mich während der Fahrt einholen. Wo möchte ich hin? Wie wird mein Leben weitergehen und wie wird das Handballspiel am Wochenende? Die GZ war eine tolle und hilfreiche Zwischenstation. Jetzt heißt es, sich aber von dem Gewonnenen zu trennen, es aber auch in Ehren zu halten. Danke an diejenigen, die mir hier weitergeholfen haben und mich so genommen haben, wie ich bin. Ich hoffe, ihr denkt mal an mich.

Was kommt dann auf mich zu? Ich werde mich eine Woche ausruhen dürfen, bis es wieder in der Uni weitergeht. Riesig freue ich mich wieder auf meinen Alltag. Doch Goslar wird mir im Herzen bleiben.Euer Arno







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