Sonntag, 10.06.2018

Bündnis sieht sich als Retter

Leserbrief

Werner Rinn, Goslar, zu dem Artikel "Ein bisschen Kritik und viel Erleichterung" (GZ: 5. Juni 2018/Eingang: 6. Juni 2018)

"Die Rechte" selbst macht die Teilnehmer ihrer Demo darauf aufmerksam, dass sie mit ihrem öffentlichen Auftreten sich in Gefahr begeben, beim Arbeitgeber denunziert zu werden. Denunziation gehört zu den finsteren Kapiteln deutscher Geschichte: Drittes Reich, DDR heute erledigen das die selbst ernannten Antifaschisten. Denen liegt das offensichtlich! Auch in Goslar.

Trotzdem sind es sicher 270 Teilnehmer. Ihre Demo ist friedlich, kein Stress mit der Polizei. Ihre Kosten tragen sie sicher selbst und den Ort verlassen sie so sauber wie vorgefunden.

Das "Bündnis gegen Rechts" sieht in diesen 270 Personen diejenigen, die Deutschland in den Abgrund ziehen möchten. Da fühlen sie sich natürlich als Retter gefordert. Allerdings sind ihre aufwendigen Vorbereitungen vermutlich nicht aus eigner Tasche gezahlt. Wie der Versammlungsort verlassen wird, na ja...

Die Reden der Rechten sind bemüht, aber unroutiniert. Die Reden bei der Gegendemo sind teilweise peinliche Selbstinszenierungen und menschliche Herabwürdigung des politischen Gegners. Fäkalausdrücke! Auf Seiten der Gegendemo beteiligte sich die Antifa. Die Polizei nahm 400 Sicherstellungen vor, erteilte 19 Aufenthaltsverbote, musste des öfteren eingreifen. Der lebensgefährliche Anschlag auf den Bahnbetrieb geht vermutlich auf das Konto der Antifa. Dieser Polizeieinsatz hat sicherlich Schlimmeres verhütet. Das "Bündnis gegen Rechts" will von diesen Aktivitäten ihrer Mitstreiter wohl nichts wissen. Nichts sehen, nichts hören!  Auch solche Haltung erinnert an üble Zeiten. Man distanziert sich von nichts und niemanden, schon gar nicht von gewalttätigen Mitstreitern.







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