Mittwoch, 04.07.2018

Bevölkerung lässt sich nicht mehr täuschen

Leserbrief
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Hubert Steinbrich, Bad Harzburg, zum Leserbrief von Dr. Friedhart Knolle „Wald kommt bunter und stabiler wieder“ (GZ vom 29. Juni 2018)

Der Verweis auf angeblich wissenschaftliche Grundlagen, die der angeführten CO2-Problematik entgegenstehen sollen, ist irreführend. Bisher gibt es keine derartigen Untersuchungen. Zur aktuellen Beweisführung genügt ein Messgerät zentral im toten Wald. Davor sollte sich der Nationalpark sehr fürchten. Die Freude des Nationalparks über den schönen, neuen Wald will auch keiner teilen. Der nachfolgende Wald kann nur seine Eltern beerben. Inzwischen lässt sich die Bevölkerung auch nicht mehr täuschen.

Völlig verkannt wird, dass eine CO2-Neutralität nicht eintreten kann. Die riesige Menge CO2 aus den absterbenden Bäumen findet keinen Abnehmer und landet in der Atmosphäre. Erst wenn die Biomasse der nachwachsenden Bäume die Dimension der abgestorbenen erreicht hat, herrscht Gleichstand. Das wäre in ca. 100 Jahren der Fall.

Und nochmals zum Nachsprechen: Es ist der momentane CO2-Überschuss aus abgestorbenen beziehungsweise künftig absterbenden Fichten, der das Klimaproblem verschärft. Unsere Erdatmosphäre ist nämlich schon randvoll mit CO2 aus fossilen Brennstoffen.







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