Dienstag, 06.02.2018

Beschwerde hat etwas Positives bewirkt

Leserbrief
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Ingrid Plieske, Goslar, zum Artikel „Asklepios wehrt sich mit Gutachten“ (GZ vom 2. Februar 2018/Eingang: 3. Febraur 2018)

 

Explizit geht meine Aufforderung, die als Zielsetzung die unbedingte Verbesserung der Pflege beinhaltet, an alle Betroffenen, die Grund zur (An-)Klage haben: Wehren Sie sich –persönlich –, und nennen Sie dabei „Ross und Reiter“! Ich exerzierte dies einmal im Jahr 2010, wartete vier Monate auf ein zugesagtes klärendes Gespräch mit dem damaligen Verwaltungsdirektor (Asklepios Goslar); das zweite „Ereignis“ zu einer schriftlich geführten Beschwerde geschah am 1. September 2017, als mich die Dienst habende Aufnahme-Pflegekraft wie eine „räudige Kreatur“ be- beziehungsweise „abhandelte“. Meine Kritik wandte sich direkt an die Pflegedienst-Leitende; sie wurde dem Beschwerde-Management übergeben. Diese Fachkraft rief mich fast umgehend an.

Wochen später erfuhr ich, dass wohl –so verstand ich es – verstärkt auf die Weiterbildung des Fachpersonals geachtet würde, um Fälle wie den meinigen zu vermeiden. Sie bot mir auch die Teilnahme an einem Gesprächskreis an, der zur Klärung des Geschehens angesetzt worden sei. Ich lehnte unter Hinweis auf mein Krankheitsbild ab; es hätte sich kontraproduktiv ausgewirkt.

Die Tendenz meiner Gesprächsführung beinhaltet folgende Kernaussage: Wir Patienten sind es, die ein Krankenhaus am Leben erhalten, im Umkehrschluss heißt das: Als Patient fordere ich eine adäquate Behandlung, die der weiteren Fortführung meines Lebens durch bestmögliche Pflege gerecht wird.








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