Freitag, 24.08.2018

Bei der „Open Stage“ der GMG kann jeder einen Abend lang ein Star sein

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Goslar. Einmal im Rampenlicht stehen und auf einer Bühne performen – diesen Traum kann sich jeder in der Kaiserstadt jetzt erfüllen. Die Goslarer Marketing GmbH (GMG) hat mit der „Open Stage“ ein neues Format ins Leben gerufen. 

Am Donnerstagabend fand die Auftaktveranstaltung im Innenhof des „Schiefer“ statt. Mathias Derlin, Geschäftsführer der GMG und Mitinitiator des Projektes erklärte, dass geplant sei, einmal im Vierteljahr eine „Open Stage“ an wechselnden Locations zu veranstalten.

Von den etwa 400 Besuchern und der Anzahl der Künstler war Derlin begeistert. 16 Gigs in drei Stunden klingen nach einem straffen Zeitplan – und den gab es auch. Das Publikum störte sich aber nicht daran, dass sich die Acts nach hinten raus verzögerten und erst nach vier Stunden ein Ende in Sicht war. Für die Besucher gab es schließlich jede Menge zu sehen: Vom Travestiekünstler, über Sänger, bis hin zu Tänzern und einer Zauberin.

Knallige Outfits

Den Auftakt machte die lateinamerikanische Bauchtanzgruppe „Belly Chicas“ unter der Leitung von Tatiana De la Cruz. Die gebürtige Latina aus Peru hat die knallbunten Bühnenoutfits extra aus ihrer Heimat einfliegen lassen. Damit waren die vier Tänzerinnen schon einmal ein Hingucker. Mit ihren rhythmischen Klängen heizten sie dem Publikum zudem ordentlich ein. „Zuerst waren die Besucher etwas skeptisch und steif, aber dann haben sie sich richtig mitgetanzt und geklatscht“, sagte die 32-Jährige. Tänzerin Leah Mevers erzählte, dass es ziemlich aufregend war, als erste Gruppe aufzutreten. „Wir lieben es aber, uns zu zeigen“, sagte die 19-Jährige. Tatiana ergänzte: „Wir sind richtig hungrig aufs Tanzen und die Menschen sollen uns in Erinnerung behalten.“

Nach der powergeladenen Truppe wurde es etwas ruhiger: Die 23-jährige Lea Schauzu präsentierte zwei ihrer selbst geschriebenen Lieder. Sie singt schon, seitdem sie klein war und hat mit neun bereis erste Songs gedichtet – „natürlich auf Kinderniveau“, scherzte sie. Zurzeit arbeitet die Goslarerin hauptberuflich in einem Büro, für die Zukunft versucht sie aber, die Musik professionell zu betrieben. Vor ihrem Auftritt war Lea ziemlich nervös. „Ich stand schon länger nicht mehr auf der Bühne. Darum musste ich erst wieder reinkommen. Am Anfang hatte ich sogar einen kleinen Blackout, aber danach lief alles glatt“, erzählte die Sängerin, deren erste Single „Ich bin ich“ Ende August rauskommen wird.

Eigene Songs

Das Publikum begeistern konnte auch Romina Bulban. Die Goslarer Singer- und Songwriterin performte mit ihrer Gitarre ebenfalls zwei ihrer selbst geschriebenen Lieder. „Dabei erzähle ich Dinge aus meinem Alltag. Wenn mich etwas berührt, fällt es mir leicht, darüber einen Text zu schreiben“, sagte die 35-Jährige. Nach ihren beiden Hits, wollte sie eigentlich schon aufhören, damit sie die Auftrittszeit von zehn Minuten nicht überschreitet. Doch das Publikum wollte mehr: Sie spielte eine Zugabe und hatte am Ende den Applaus und den Jubel auf ihrer Seite.

Und darum geht es bei dem Projekt: Menschen, wie du und ich sollen die Möglichkeit bekommen, sich auf der Bühne auszuprobieren. Mathias Derlin ist es nämlich wichtig, in Goslar nicht immer nur an die Touristen, sondern auch an die Einheimischen zu denken. Die Feuertaufe jedenfalls hat die erste „Open Stage“ bestanden. Derlin freut sich bereits auf die kommende Veranstaltung am Donnerstag, 15. November, im Celtic Inn.







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