Dienstag, 28.11.2017

Begrüßenswerter Vorstoß war höchste Zeit

Leserbrief
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Kirstin Müller, Pfarrerin für Frauenarbeit in der ev. Landeskirche Braunschweig, Goslar, zum Artikel „Kritik an der GZ: Sprache benachteiligt Frauen“ (GZ vom 21. November 2017/Eingang: 26. November 2017)

Sprache ist lebendig: Sie bringt unsere Ideen und Erfahrungen zum Ausdruck, sie beschreibt und gestaltet Wirklichkeit. So kann sich in unserer Sprache auch ein Streben nach Gerechtigkeit, nach dem Bestmöglichen für alle ausdrücken.

Dass die GZ sich auf Anregung von Vera Tietz, unserer Gleichstellungsbeauftragten, Brigitte Harder und Barbara Dancs von der Frauen-Arbeitsgemeinschaft von nun ab um geschlechtergerechte Sprache bemüht, begrüße ich sehr. Mich wundert allerdings, warum die GZ das erst jetzt tut und warum es dieses Anstoßes überhaupt bedurfte. Guter Journalismus sollte sich der Sprache besonders verpflichtet fühlen, neue Formen ausprobieren, mutig und kreativ sein. „Sie ist unser bester Mann?“ Bitte nicht. Mitgemeint ist nicht immer gut gemeint.







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