Freitag, 07.09.2018

Balance zwischen Demut und Hochmut finden

Leserbrief
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Heike Gade, Bad Harzburg, zum Leserbrief von Sabine Reichardt „Jeder sollte Organe spenden“ (GZ vom 6. September 2018)

Transplantation ist nicht einfach ein Austausch von Organen, der machbar ist von Menschen, die meinen, dass alles, was chirurgisch möglich, auch ethisch oder moralisch in Ordnung ist und der Menschenwürde dient.

Hirntot – eine Definition der Ärzte, die sie offenbar legitimieren soll, den Körper eines Menschen „auszuschlachten“. Das ist infam, mitleidlos und furchtbar grausam für die Seele des Menschen, der es erlebt.

Als hirntoter Mensch ist man nämlich keine Leiche, sondern ein(e) Sterbende(r). So brauchen wir uns weder von der Gesundheitspolitik noch von der Gesellschaft, die eine Spendebereitschaft per se mit Nächstenliebe gleichzusetzen versucht, unter Druck setzen zu lassen.

Mehr Bemühungen, eine Balance zu finden zwischen Demut und Hochmut, könnten uns allen nicht schaden, und es müssen auch nicht zu viele Menschen sterben, weil es zu wenige Spenderorgane gibt, sondern die Menschen sterben, weil sie schwer krank sind!








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