Sonntag, 08.07.2018

Aus Bequemlichkeit am Vertrauten festhalten

Leserbrief
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Jascha Thelemann, Goslar, zum Ausbau der A39 und weiteren Großprojekten

A 39, Stuttgart 21, Südlink, etc... Und die Verhinderer führen das große Wort. Es geht nicht mehr ums Gemeinwohl, sondern ums Rechthaben, zeigen, wer den längeren Atem hat, ums „Ich“. Die Angst vor Veränderung mag ein weiterer Grund sein. Am Vertrauten aus Bequemlichkeit zäh festhalten, auch wenn wir eigentlich merken, dass wir auf dem falschen Weg sind. Auf diese Weise degenerieren wir zu einer Nation von Quatschköpfen, und an Projekte wie den Mittellandkanal oder in Goslar das Bahnhof 2 Projekt wären heute gar nicht mehr zu denken. Während die eine Seite seltene Käfer findet, jongliert die andere Seite mit falschen Zahlen, dabei wäre ein ehrlicher Hinweis auf „Schweiß und Tränen“ wohl hilfreicher, ein „Wir machen das jetzt, wir nehmen euch auch mit, aber wir ziehen das auch durch“. Der Masterplan „Deutsche Einheit“ war wohl das letzte Mal, dass in diesem Land Großprojekte umgesetzt werden konnten. So machen wir das Land jedenfalls nicht fit für die Zukunft und für unsere Kinder.







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