Mittwoch, 16.05.2018

Aufnahmeprüfung wieder einführen

Leserbrief
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Doris Lechner, Goslar, zum Artikel „Die Folgen einer Fünftklässler-Wahl“ (GZ vom 14. Mai 2018/Eingang: 16. Mai 2018)

Als ich Schülerin war, befanden sich in einer 4. Grundschulklasse 36 Kinder. Um auf das Gymnasium oder die Realschule zu wechseln, bedurfte es einer 14-tägigen Aufnahmeprüfung, die von den weiterführenden Schulen durchgeführt wurde.

In der ersten Woche erfolgte normaler Unterricht. Das dort vermittelte Wissen wurde dann in der zweiten Woche in Form von Prüfungsarbeiten abgefragt. Nach bestandener Prüfung erhielten die Schüler die Berechtigung zum Besuch des Gymnasiums beziehungsweise der Realschule.

Schülern, die die Aufnahmekriterien nicht erfüllt hatten, wurde die Möglichkeit eingeräumt, ein Jahr später nach Beendigung der 5. Klasse der damaligen Hauptschule die Prüfungen für die weiterführenden Schulen zu wiederholen.

Vielleicht sollte man über eine Wiedereinführung der Aufnahmeprüfungen nachdenken. Denn nur so kann ein relativ einheitlicher Wissensstandard unter den Schülern erreicht werden. Die Chancengleichheit wird gewahrt, und diese Auswahlkriterien begrenzen automatisch die Schülerzahlen.








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