Montag, 11.06.2018

Afrikanisches Lebensgefühl

Leserbrief

Goslar. „Hallo, ich bin Gustav“ – so begrüßte Rapper, Songwriter und Poet MC Guzto seine Gäste zur nachmittäglichen Session im Kleinen Heiligen Kreuz. Ihn hat es aus dem Kamerun in die Stadt verschlagen. Mehr als 40 internationale Gäste waren zum Musiknachmittag ins Café International gekommen, afrikanische Studenten aus Clausthal waren ebenso dabei wie Iraner und Deutsche. Eingeladen hatte das neue Projekt „Come together Music Team“ unter der Ägide von Günter Eickhoff von der Frankenberger Gemeinde.

Zur Session am Nachmittag hatte Gustav sich einige junge Mitmusiker eingeladen, Lena und Jona waren versiert dabei und Initiator Eickhoff griff kurzerhand zur Gitarre. Zunächst wurde gesungen, Gustav erzählte dabei von seinem Erleben: „Im Leben habe ich gemerkt: Das Wichtigste ist die Liebe, die ist echt stark.“ Das passte zum Music-Team-Motto „Peace, Love, Music“

Seine Gäste gingen mit, sangen klatschten – ganz anders, als der Konzertbesucher es landauf, landab gewohnt ist.

Fließender Übergang

Mehr oder weniger gingen Jam-Session und Konzert auf der Frankenberger Kirchenwiese ineinander über. Die Frankenberger Pfadfinder, pfiffig, wie sie sind, hatten eine halbe Jurte als Konzertmuschel aufgebaut, dazu fachten sie ein kleines Feuer zum Stockbrotbacken an – Musik macht hungrig. Viel Fröhlichkeit, viel Tanz, viel afrikanisches Lebensgefühl breitete sich dann durch die Musik quer durch den musikalischen Garten unter den Besuchern aus. Einhellige Meinung: „Mehr davon, das macht Spaß!“







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